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„Mitternachtszirkus“: Der mit den Vampiren tanzt

Bild vergrößern Vampire gibt’s jetzt sogar halb

Er ist einer von den Echten.  Bild: Universum Pictur

Video: Filmvorstellung

„Mitternachtszirkus“: (USA 2009, 109 Min.), Regie: Paul Weitz (Megaplex, Cineplexx)

OÖN Bewertung:

Im 18. Jahrhundert sollen sie erstmals die Welt in Angst und Schrecken versetzt haben. Weshalb Vampire derzeit zumindest auf der Leinwand derart zahlreich zu sichten sind? Wie auch immer, zeitgleich mit der Twilight-Fortsetzung heißt nun Paul Weitz, Bruder des Regisseurs von „New Moon“, Kinogeher im „Mitternachtszirkus“ – nach den ersten drei von insgesamt zwölf Bänden des Autors Darren Shan – willkommen, ein Rendezvous mit Vampiren inklusive.

Im Film ist es ein hünenhafter Zirkusdirektor, der die Teenager Darren und Steve in seiner Show der „Freaks“ begrüßt, derer da sind: ein Wolfsmensch, eine bärtige Lady (Salma Hayek) und ein Vampir (John C. Reilly) mit seiner Giftspinne.

Jugendthemen einmal anders

Um den gebissenen Freund vor dem sicheren Tod zu retten, lässt sich Darren (Chris Massoglia) zum Halbvampir „umbluten“ und entfacht damit den immerwährenden Kampf gegen das Böse, in dem Fall die echten Vampire.

Mehr Fantasy-Elemente denn nacktes Grauen verwandeln den „Zirkus der Freaks“ in ein aufwändig wie raffiniert inszeniertes Reich düsterer Phantasie, das Jugendlichen Themen wie erwachsen werden, Verantwortung für sein eigenes Leben übernehmen, Toleranz gegenüber dem Anderssein einmal anders erschließt.

Zwei Stunden actionreiche Spannung, auf die ein wirklich kunstvoller Vorspann einstimmt.

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