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"Unterwegs mit Jacqueline": Ein reizendes Roadmovie mit Kuh Jacqueline

Eine entzückende Komödie, gerade richtig für den Sommer.

Ein reizendes Roadmovie mit Kuh Jacqueline

Kuh Jacqueline, Bauer Fatah Bild: Alamode

Im Mittelpunkt des Werks von Regisseur Mohamed Hamidi stehen der algerische Bauer Fatah (Fatsah Bouyahmed) und seine Kuh. Für den frankophilen Landwirt, der bei der Feldarbeit gerne Chansons trällert, ist dieses stattliche, braune Tier namens Jacqueline sein Ein und Alles. Der große Traum des zweifachen Vaters, der Jacqueline sogar mit seiner Hochzeitsdecke vor Kälte schützt, ist es, mit seiner Kuh beim Rinderwettbewerb der Pariser Landwirtschaftsmesse teilzunehmen.

Träumer mit sonnigem Gemüt

Und dieser Traum könnte wahr werden. Dank der Hartnäckigkeit des drahtigen, vor kindlicher Freude und Entdeckungsdrang überschäumenden Bauern folgt endlich die Einladung. Kurzum legt das ganze Dorf zusammen, um ihm die Reise zu ermöglichen. Da das Geld dennoch knapp bleibt, wandert Fatah zu Fuß von Marseille nach Paris, mit Jacqueline im Schlepptau.

Es beginnt ein reizendes Roadmovie, in dem Fatah über sich selbst hinauswächst. So hell wie das Gemüt des Träumers sind auch die Landschafts- und Stadt-Aufnahmen, die man durch seine Augen sieht. Den Weg säumen verrückte Abenteuer, kleine Tragödien und friedvolle Begegnungen, gewürzt mit Bouyahmeds Talent für Slapstick und interkulturellen Witz.

Schnell erobern Jacqueline und er die Herzen der Franzosen, bald bestimmt jene der Kinofans. (nb)

Unterwegs mit Jacqueline: F 2016, 91 Min.,

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 16. Juli 2016 - 00:04 Uhr
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