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"Tiger Girl": Junge Frauen schlagen zu wie im Fight Club

"Vanilla Killa" und "Tiger Girl" kichern, saufen, schlagen zu und nehmen sich, was sie brauchen.

"Tiger Girl": Junge Frauen schlagen zu wie im Fight Club

Ella Rumpf als "Tiger Girl" Bild: Constantin Film

Gerne würde man sie schütteln, um sie aus ihrer destruktiven Traumwelt zu reißen. Dass man so weit kommt, ist der Inszenierung von Jakob Lass ("Love Steaks", 2014) zu verdanken.

Er erzählt die Geschichte zweier jungen Frauen, die buchstäblich um ihren Platz im Leben kämpfen, roh, lebendig, voll visueller Kraft.

Aber auch berührend zart, weil er die Gewalt im Film "Tiger Girl" als Symbol von Hilflosigkeit begreifbar macht. In Vanilla (Maria-Victoria Dragus) erwacht sie, weil sie auf ihrem Werdegang zu viele Schläge einstecken musste. Die linke Tiger (Ella Rumpf) rechtfertigt sie als physischen Klassenkampf. Trotz etwas Hektik ein starkes Werk in dem die Darstellerinnen zwischen brav und böse wanken. So, dass es keinen kalt lässt. (nb)

Tiger Girl: D 2017, 91 Min., Regie: Jakob Lass

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 08. April 2017 - 00:04 Uhr
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