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"Raum": Wie Liebe in Enge wächst

Der Film "Raum" liefert Antworten auf zwei Fragen, die es gar nicht geben dürfte.

Wie Liebe in Enge wächst

J. Tremblay als Jack, Brie Larson als "Ma", die für "Raum" den Oscar erhielt. Bild: Universal Studios

Nachdem aber die Martyrien öffentlich wurden, die Josef F. und Wolfgang Priklopil verursacht haben, waren sie da, fest verankert in diversen Medien: Wie lebt es sich, abgeschottet und missbraucht? Und: Was passiert danach, in Freiheit? Was Regisseur Lenny Abrahamson filmisch dazu zu sagen hat, ist hart, dunkel, bewegend, aber stets die Charaktere respektierend. Brie Larson verkörpert "Ma", Jacob Tremblay ihren "im Keller" gezeugten Sohn Jack. Ihnen gelingt die Flucht, was aber ihr Trauma nicht beendet. Wie dies die Darsteller übersetzten, in bedingungslose Liebe, Furcht, kindgerechte Fantasie, geht unter die Haut. Schlussendlich ist "Raum" ein Plädoyer für Schützenswertes, für familiäre Intimität, im Grunde Pflicht für schäbige Schreiberlinge.

Raum: DN/IRL 2015, 118 M., Regie: L. Abrahamson

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 19. März 2016 - 00:04 Uhr
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