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"Legend Of Tarzan": Tarzan in Zeiten des Kolonialismus

Hollywood entdeckt ja so ziemlich alles wieder neu. Jetzt hat es "Tarzan" getroffen.

Tarzan in Zeiten des Kolonialismus

Tarzan 2016: A. Skarsgård Bild: Warner

Im Kino reduzierte sich seine Geschichte zuletzt auf "Ich Tarzan, du Jane", sprich auf die romantischen Aspekte. Das Gute an der neuen Version "The Legend of Tarzan" ist, dass sich diese Lebenslinie von John Clayton alias Tarzan in wenigen Rückblenden abspielt. Es geht nicht um eine Romanze oder das "exotische" Afrika.

Waltz wiederholt sich selbst

In dem auch visuell sehr düsteren Werk steht der Kolonialismus im Fokus. Tarzan, eindrucksvoll archaisch von Alexander Skarsgård verkörpert, gerät in eine gefährliche Position. Belgiens König geht das Geld in seinem Hoheitsgebiet im Kongo aus. Die Lösung: Diamanten. Bloß werden diese von einem einheimischen Stamm bewacht.

Tarzan gilt als ihr Feind, daher wollen sie ihn im Gegenzug für die Edelsteine. Exekutieren soll dies der belgische Gesandte, Leon Rom.

Ihn spielt Christoph Waltz. Darstellerisch unterfordert, serviert er einen Aufguss seiner Paraderolle des Bösen. Trotzdem: Es entwickelt sich ein ganz ansehnlicher Kampf der Werte, in dem Margot Robbie eine sehr wehrhafte Jane gibt. (nb)

Legend Of Tarzan: USA 2016; 110 M., Regie: David Yates

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 30. Juli 2016 - 00:04 Uhr
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