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Kurzes Glück auf der einsamen Insel

"The Light Between Oceans": Das manchmal zu dick aufgetragene Melodram lässt einen eher kalt.

Kurzes Glück auf der einsamen Insel

Vikander, Fassbender Bild:

Als traumatisierter Kriegsteilnehmer kehrt der introvertierte Tom 1918 zurück, tritt den Job als Leuchtturmwächter auf der einsamen Insel Janus an, verliebt sich auf den ersten Blick in Isabel, die ihm in die Einsamkeit folgt. Das anfänglich glückliche Paar will Familie gründen, zwei Fehlgeburten später überwiegt die Verzweiflung.

Doch der Zufall schwemmt ein Boot ans Ufer der Insel, darin ein toter Mann und ein Baby, das Tom und Isabel retten und als ihr eigenes ausgeben. Doch das falsche Spiel bleibt nicht unentdeckt...

Was nach Tragödie klingt, ist es auch. Und zwar eine, bei der sehr oft und langsam bedeutungsschwer geflüstert und verzweifelt geschaut wird. Dann wogen auch die Streichinstrumente auf, damit die Rührung der Zuseher auf mehreren Ebenen stattfindet. Trotz prominenter Besetzung – der Deutsch-Ire Michael Fassbender und Oscar-Preisträgerin Alicia Vikander ("The Danish Girl") – lässt einen das manchmal zu dick aufgetragene Melodram eher kalt. (sin)

Kino: "The Light Between Oceans", GB/USA/NZL 2016; 134 Min.; Regie: Derek Cianfrance

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 10. September 2016 - 00:04 Uhr
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