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"Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka": Verfilmter Justizkrimi

Die Verhaftung Bamberskis wegen Entführung bildet die Klammer für das Drama "Im Namen meiner Tochter" über einen knapp 30-jährigen Rechtsstreit.

Vincent Garenq konzentriert sich nach der Vorlage von Bamberskis 2010 erschienenem Buch ganz auf die Psyche des Vaters, der unbeirrbar dafür kämpft, den Schuldigen am Tod seiner Tochter nicht davonkommen zu lassen. Schauspielstar Daniel Auteuil legt Wut und Trauer in seine Darstellung, erscheint mit zunehmendem Verlauf immer erschöpfter. Ihm gegenüber steht Sebastian Koch als die Fassade stets aufrechterhaltender Krombach. An dessen Schuld zweifelt man als Zuseher nie, wird das Geschehen doch durchgehend aus Bamberskis Sicht erzählt. Herausragend gespielt, aber etwas träge.

Kino: "Im Namen meiner Tochter – Der Fall Kalinka", F/D 2016; 90 Min.

OÖN Bewertung:

 

Lesen Sie hier ein Interview mit Hauptdarsteller Daniel Auteuil

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Artikel 29. Oktober 2016 - 00:04 Uhr
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