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"Die glorreichen Sieben": Ein Cowboy namens Denzel Washington

Ein Western-Klassiker modern und gut inszeniert.

Ein Cowboy namens Denzel Washington

Kopfgeldjäger D. Washington Bild: Sony

Wieder hat eine Neuauflage aus Hollywood die heimischen Kinos erreicht: "Die glorreichen Sieben".

Wer befürchtet, Regisseur Antoine Fuqua hat den Kult-Western (1960) von John Sturges mit Yul Brunner, Steve McQueen und Charles Bronson entweiht, kann entspannen: Was hier geboten wird, ist keine Nacherzählung. Vielmehr hat Fuqua den Kern des Originals aufgegriffen, des Samurai-Films "Shichinin no samurai" (1954). Darin sowie in der neuesten Version geht es um ein Dorf, das von einer Obrigkeit unterdrückt wird.

Furchtlose Kämpfer werden engagiert, um dem ein Ende zu setzen. Fuqua hat daraus einen unterhaltsamen Western modernen Stils geschaffen. Einerseits werden traditionelle Elemente gefeiert – schwitzende Männer im Präriedreck, Schwarz-Weiß-Denken, locker sitzende Peacemaker. Andererseits gibt es trockenen Witz, Selbstironie und eine Top-Besetzung. So darf der wie immer gute Denzel Washington den Anführer gegen einen Goldgräber-Magnaten spielen, der ein Dorf terrorisiert. Unterstützt wird er von einem heiteren Chris Pratt und einem kultig-kauzigen Vincent D’Onofrio. Das kann sich sehen lassen. (nb)

Die glorreichen Sieben: USA 2016, 132 Min.

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 24. September 2016 - 00:04 Uhr
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