Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 22. April 2018, 10:46 Uhr

Linz: 19°C Ort wählen »
 
Sonntag, 22. April 2018, 10:46 Uhr mehr Wetter »
Freizeit  > Kino  > OÖN-Filmkritik

"Atomic Blonde": Charlize Theron schlägt sich 1989 durch Berlin

Im Jahr 1989, wenige Tage vor dem Fall der Berliner Mauer, wird die Geheimagentin Lorraine Broughton (Charlize Theron) vom MI6 nach Westberlin entsandt.

Charlize Theron schlägt sich 1989 durch Berlin

Charlize Theron Bild: Comic book

Ein Undercover-Agent wurde von einem brutalen Spionagering getötet, seine Liste mit sämtlichen Namen und Aufenthaltsorten westlicher Agenten gestohlen.

Lorraine soll herausfinden, was hinter dem Mord steckt, und natürlich die Liste wiederbeschaffen. Hierfür muss sie sich mit dem dort stationierten Agenten David Percival (James McAvoy) zusammentun, der aber sein eigenes Süppchen zu kochen scheint. In weiterer Folge muss sich Lorraine oft die Frage stellen, wem überhaupt zu vertrauen ist... Wie es halt so ist im gemeinen Spionage-Alltag.

"John Wick"-Co-Regisseur und Stunt-Fachmann David Leitch hat einen an atemberaubenden Stunts reichen, aber an Inhalt armen Action-Thriller gedreht. Es gibt aber diese eine Szene in "Atomic Blonde", die allein einen Kinobesuch wert ist. Über mehrere Minuten erstreckt sich die Kampfsequenz, in der Charlize Theron als eiskalte Agentin einen KGB-Schergen nach dem anderen mal mit Fäusten, mal mit Waffen ausschaltet – und das scheinbar ohne Schnitt.

Atomic Blonde: USA 2017, 115 min, Regie: David Leitch; Mit: Charlize Theron, James McAvoy, John Goodman, Sofia Boutella, Til Schweiger

OÖN Bewertung:

 

Kommentare anzeigen »
Artikel 19. August 2017 - 00:04 Uhr
Mehr OÖN-Filmkritik

"Lady Bird": Der harte wie zarte Kampf einer Tochter mit der Mutter

Ein hinreißendes Stück Kino über das Flüggewerden.

"The 15:17 to Paris": Wie Eastwood eine Heldengeschichte banal werden lässt

Regisseure haben die Verantwortung, Geschichten bestmöglich zu erzählen.

"Zauberer": Einsamkeit frisst Seelen auf

Es ist meist finster, düster und sehr oft Nacht: ein Film, in dem es kaum Tag wird.

"Das etruskische Lächeln": Ein Grantler und Sturschädel

Film nach dem gleichnamigen Roman von José Luis Sampedro.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS
Bitte Javascript aktivieren!