George Smiley (routiniert: Gary Oldman) ist der Anti-James-Bond: graue Gesichtsfarbe, tiefe Falten und eine klobige Krankenkassa-Brille, die Augen voll bleierner Müdigkeit umrandet. mehr »
Als Mister Durchschnitt, den das Koma seiner Frau aus dem eigenen Lebenssiechtum holt, trägt George Clooney den tragikomischen Findungsfilm „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ von Regisseur Alexander Payne. mehr »
„Wir sind wie ein Geschichtsbuch. Aber auch in einem Geschichtsbuch muss man blättern“, sagt eine Zeitzeugin. Sie ist einer jener Menschen, deren Kindheit im Weinviertel vom Nationalsozialismus und der sowjetischen Besatzung nach Kriegsende geprägt war. mehr »
Ein Mann balanciert am Sims eines Hotels entlang, in schwindelerregender Höhe und offensichtlich bereit, seinem Leben ein Ende zu setzen. Er hat nichts zu verlieren, die Welt hält ihn für den Räuber eines wertvollen Diamanten – wäre er nicht ausgebrochen, würde er die nächsten Jahre hinter Gittern verbringen. mehr »
„Es gibt 2000 Raubüberfälle in dieser Stadt, und er sucht sich ausgerechnet den falschen aus.“ Dieser Satz aus dem Mund eines Gangsterbosses verlangt nach Erklärungen. mehr »
Gesprochen wird erst in den letzten Sekunden des Films. Fesselnd ist „The Artist“ dennoch von der ersten Minute an. Michel Hazanavicius‘ vielgelobtes und preisgekröntes Meisterwerk ist ab Freitag in unseren Kinos zu sehen. mehr »
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Zwölf Jahre waren sie verschollen. Nun feiert die plüschige Chaostruppe ein Leinwand-Comeback. „Die Muppets“ sind jetzt auch in unseren Kinos zu sehen. Frosch Kermit und Miss Piggy stellten sich in Berlin den Fragen der OÖNachrichten, wobei die Schweinedame mit leichter Verspätung eintrudelte. mehr »
Für viele wäre es ein Albtraum. Christian Ulmen hat es freiwillig getan: Sechs Wochen lang war der 36-jährige deutsche Schauspieler der 18-jährige Jonas. mehr »
Dynamischer Schnitt, düstere Bilder, großartige Musik, überzeugende Mimen: David Finchers Hollywood-Fassung des Schweden-Thrillers „Verblendung“ kann sich neben der Vorlage behaupten. mehr »
Angelaufen ist in den Kinos ein echt infantiler Bubenspaß. mehr »
Menschen, die nachts in der dunklen Stadt arbeiten, hat die in Bregenz geborene Regisseurin Ivette Löcker mit der Kamera begleitet. „Nachtschichten“ heißt ihr Film, der bei der Diagonale als „bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnet wurde und seit Freitag in unseren Kinos läuft. mehr »
„Faust“: (Russland 2011, 138 Min.), Regie: Alexander Sokurow
OÖN Bewertung:
Mit „Faust“ beendet der russische Regisseur Alexander Sokurow seine Macht-Tetralogie über Lenin, Hitler und Hirohito. mehr »
Ein reicher Querschnittsgelähmter sucht sich einen Pfleger aus schwachen sozialen Verhältnissen, ohne Ausbildung, aber mit Vorstrafen – und die beiden werden „Ziemlich beste Freunde“. Im Leben ist das eine wahre Geschichte, im Kino ein Genuss. mehr »
„Chinese zum Mitnehmen“: (Argentinien/Spanien 2011, 93 Min.), Regie: Sebastián Borensztein
OÖN Bewertung: Fünf Sterne von sechs mehr »
„Huhn mit Pflaumen“: (Frankreich 2011, 93 Min.) Regie: Marjane Satrapi, Vincent Paronnaud
OÖN Bewertung: Drei von sechs Sternen mehr »