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Bequemes Garteln in Hüfthöhe

Das Hochbeet lässt sich nach Lust und Laune ganz bequem bepflanzen – mit Salaten, Kräutern, Gemüse ... Bild: '''

Acht Schritte: So bauen Sie Ihr Hochbeet auf

Bequemes Garteln in Hüfthöhe: Biogärtner Karl Ploberger hat eine Anleitung zum Aufbau eines Hochbeets.

21. April 2017 - 00:04 Uhr

1 Rasen entfernen

Steht ein Hochbeet auf einer Rasenfläche, wird die oberste Schicht abgetragen. Der Boden darunter wird gelockert, damit keine Staunässe entsteht – beim Hochbeet aus Holz kein Problem, bei Konstruktionen aus Beton oder gemauerten Ziegeln aber ganz wichtig ("Schwimmbad-Effekt").

2 Gitter einfügen

Egal, ob man Probleme mit Wühlmäusen hat oder nicht – ein verzinktes Sechseckgeflecht gehört als unterste Schutzschicht eingebaut.

3 Gehölzschnitt

Grober Gehölzschnitt ist für unser Hochbeet die "Wohlfühlmatratze" – dicke Äste, Wurzelstöcke, Heckenschnitt, aber auch verrottetes und vermodertes Holz kommen als Start ins Beet. Je nach Endhöhe werden 30 bis 50 Zentimeter eingefügt.

4 Rasenziegel oder Erde

Abgedeckt wird der grobe Gehölzschnitt mit den umgekehrt aufgelegten Rasenziegeln. Damit verhindert man das zu rasche Durchrieseln des Komposts. Hat man keine Rasenziegeln, dann grobscholliges Erdreich oder eine dicke Schicht Stroh oder Heu oder Karton auflegen.

5 Grober Kompost

Die eigentliche Kraftquelle kommt als nächste Schicht: 30 Zentimeter grober, noch nicht völlig verrotteter Kompost. Beachten sollte man, dass keine Wurzelunkräuter mit dabei sind und auch Schneckeneier oder andere Schädlinge aussortiert sind.

6 Reifer Kompost

Gut abgelagerter, fertiger Kompost kommt nun in einer Schicht von etwa 15 Zentimeter ins Hochbeet. Darin bekommen die Pflanzen später viele Nährstoffe.

Bei sehr lange gelagertem Kompost können zudem noch Hornspäne eingearbeitet werden – sie frischen die Nährstoffbilanz wieder auf.

7 Gartenerde

Die wichtigste Schicht, die oft vergessen wird, besteht aus zehn Zentimeter Gartenerde. Darin werden die Pflanzen gesetzt beziehungsweise wird hier ausgesät. Nur dann gibt es ein gesundes Wachstum. Kompost alleine wäre nämlich viel zu "scharf". Hat man keine passende Erde, kann man hier ruhig auch gekaufte Bioerde aus der Packung auftragen.

8 Mulchdecke

So wie überall im Biogarten wird auch das Hochbeet gemulcht. Das hält die Erde feucht und schafft ein ausgeglichenes Bodenklima. Außerdem muss weniger gegossen werden. Als Mulch eignen sich Rasenschnitt (2 bis 3 Zentimeter), Rindenhumus oder Holzfasern. Keinesfalls Rindendekor verwenden – der enthält Gerbsäure, die bremst das Wachstum.

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