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StressFREI durch Bewegung

Was passiert mit Ihrem Körper, wenn plötzlich ein Löwe bei der Türe reinkommt?

Woman exercise, shoes closeup

Bild: WKO OÖ

Herzfrequenz, Atemfrequenz und Blutdruck steigen. Das Stresshormon Adrenalin wird ausgeschüttet, kalter Schweiß bricht aus … Der Körper bereitet sich auf körperliche Aktivität vor: Flucht oder Kampf!

Nach dem entspannten Urlaub holt Sie der (Berufs-)Alltag bald wieder ein. In Ihrer Abwesenheit sammelten sich Hunderte von unbeantworteten Mails in Ihrem Posteingang, der Aktenstapel auf dem Tisch lässt Sie schon das Schlimmste erahnen. Sie hasten von einem beruflichen Termin zum nächsten, wissen nicht mehr, wie Sie die Anforderungen stemmen sollen – der Abgabetermin für das aktuelle Projekt hätte eigentlich schon gestern sein sollen und nächtliches Grübeln verhindert jegliches Ruhen.

Herz- und Atemfrequenz sowie Blutdruck steigen, Adrenalin wird ausgeschüttet, kalter Schweiß bricht aus . . .

Der Körper ist auf Aktivität vorbereitet. Ihre Reaktion: meist nichts – wir haben ja keine Zeit für körperliche Aktivität! Oder doch?

Wenn es Ihnen körperlich schlecht geht, dann fühlen Sie sich meist auch emotional nicht besonders gut. Kein Wunder. Psyche und Physis sind eng miteinander verknüpft. Das geht aber auch umgekehrt. Sind Sie körperlich topfit, so fühlen Sie sich meist auch emotional hervorragend.

Kurze knackige Workouts lassen den Stresspegel drastisch sinken, den Körper wieder entspannen und vor allem: Sie werden fitter und stressresistenter!

Probieren Sie doch ein Zirkeltraining

An mehreren Stationen werden jeweils andere Muskelpartien trainiert. Dazwischen entweder eine kurze Pause oder es wird gleich mit der nächsten Übung begonnen. Der Vorteil: Eine Fläche von 2 x 2 Metern reicht aus und je nach Intensität, Übungsauswahl und zeitlichen Ressourcen beträgt die Trainingszeit zwischen 5 und 20 Minuten. Kurz, intensiv und mit großem Effekt! Wie das geht? Sie trainieren mit Ihrem eigenen Körpergewicht! Kniebeugen, Hampelmänner, Liegestütze, Seilspringen oder Ausfallschritte eignen sich bestens dazu.

Sie senken aktiv Ihren Stresslevel; Ihre Kraft, Koordination, Schnellkraft und Beweglich-
keit werden verbessert, das Herzkreislaufsystem wird stabilisiert . . .

Sie würden lieber vor dem beschriebenen intensiven Training davonlaufen?

Tun Sie das!

Schnappen Sie sich Ihre Laufschuhe und drehen Sie eine gemütliche Runde im Freien.

Nasskalte trübe Regentage sowie spätsommerliche Temperaturen wechseln nun einander ab. Die Blätter verfärben sich und zaubern eine wunderschöne Landschaft. Eine frische Brise weht und das Laub knistert unter den Füßen. Die Zeit eignet sich optimal für gemütliche Spaziergänge, Wanderungen, Laufrunden und vieles mehr. Und das alles ohne Hitzschlag.

Wer sich regelmäßig im Freien bewegt, stärkt sein Immunsystem und ist auch für den Winter bestens gerüstet.

Nun ist Ausdauersport nicht nur das beste Mittel gegen trübe Herbststimmung. Das Training bringt den Körper wieder in Schwung, macht ihn leistungsfähiger, baut Stress ab!!

Also worauf warten Sie noch?

Laufschuhe anziehen, bei der Türe rausgehen und loslaufen.

Doch dann fangen die Fragen an: Wie lange? Wie oft pro Woche? Bei welcher Herzfrequenz? Eine pauschale Antwort gibt es dazu nicht.

Ein Leistungstest bei einem Sportwissenschafter ist die Grundlage für ein optimales Training. Individuelle Herzfrequenzwerte fürs Training werden bestimmt und Leistungsfortschritte sichtbar gemacht.

Weiters kann der Laufstil durch eine Laufstilanalyse und Lauftraining verbessert werden. Denn: Jeder läuft anders – einige besser! Wollen Sie auch ökonomisch, leichtfüßig und beschwerdefrei laufen?

Sportwissenschafter betreuen Sie auf dem Weg zu einem entspannteren, fitteren und gesünderen Leben.

Als Personal Trainer betrachten sie Ihre persönliche Situation und formen ein maßgeschneidertes Programm für Sie.

Also – worauf warten Sie noch?

TIPPS, wie Sie in auch an trüben, nassen oder kalten Tagen mit dem Laufen beginnen können.

Bewegen Sie sich an mindestens 3 Tagen in der Woche moderat für 30 bis 45 Minuten.

Am besten tragen Sie dabei Kleidung nach dem Zwiebel-Look in 3 Schichten. Die unterste sollte Feuchtigkeit vom Körper nach außen transportieren, die mittlere wärmen und die äußerste Schicht vor Regen und Wind schützen. Kopfbedeckung und Handschuhe halten an kalten Tagen warm und Einatmen durch die Nase beugt Halsschmerzen vor.

Also – auf geht’s!

Mag. Mario Frei, Sportwissenschafter und Lauftrainer Sportpraxis Linz

 

 

Mag. Mario Frei, Sportwissenschafter und Lauftrainer Sportpraxis Linz
Foto: privat

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Artikel 16. November 2016 - 07:30 Uhr
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