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Versteckte Ziele über Bad Ischl

Radfahren und wandern: Saiherbachalm und Gspranggupf - nie gehört? Macht nichts.Die OÖNachrichten stellen die wunderbaren Orte im Salzkammergut vor

Versteckte Ziele über Bad Ischl

Bild: Alois Peham

Die erste Herausforderung dieser Tour ist der Einstieg in die Route. Wer mit dem Zug anreist, kann vom Bahnhof Ischl oder der Bahnhaltestelle Mitterweißenbach aus starten. Mit dem Auto wird man von einem der meist gebührenpflichtigen Parkplätze in Ischl aufbrechen.

Nach der Tour hat man dann noch die Möglichkeit zu einem Bummel durch die Stadt und zur Einkehr in eines der geschichtsträchtigen Cafés oder Gasthäuser. Am Radweg geht es zunächst die Traun entlang Richtung Ebensee. Etwa 100 Meter nach der Brücke zum Kalkwerk beginnt links die Auffahrt auf der Sattelaustraße. Erst auf Asphalt geht diese bald in eine Schotterstraße über, die in einem weiten Bogen zum Steinbruch hinaufführt. Es folgt ein fast ebener Streckenabschnitt, ehe die Forststraße wieder ansteigt und in nördlicher Richtung weiterführt. Es gibt mehr Ausblicke, bei einer Linkskurve trifft der Wanderweg Nr. 817 auf die Forststraße und hat so die Almwiesen erreicht. Eine lange Kehre noch, vorbei an einem Brunnen, ist nach einem steileren Anstieg die Hütte auf der Saiherbachalm erreicht. Ein schöner Rastplatz.

Die Räder bleiben zurück und wir machen uns auf dem markierten Weg zu Fuß auf zum Gspranggupf. Überwiegend durch Wald schlängelt sich der Steig höher, weiter oben ein kurzer, steiler Grashang, der mit Hilfe eines Seils überwunden wird. Kurz darauf steht man auf dem kleinen Gipfel mit Buch und Wegweiser. Zurück auf dem selben Weg zu den Rädern.

Bei der ersten Kehre der Abfahrt kann man noch einen kurzen Abstecher hinauf zum schönen Blick vom Schneeröselkogel machen. Dann geht es endgültig bergab. Entweder auf dem Anstiegsweg oder dem Wanderweg entlang des Saiherbaches oder vom Steinbruch nach rechts dem Wegweiser Jainzen abwärts folgen.

Sehr steil sind die ersten Abschnitte dieser Abfahrten, die hinabführen zur Ortschaft Jainzen. Man biegt nach links ein und rollt auf Wiesenwegen dem Wald entgegen. Entlang des Jainzenbaches geht es hinaus, ein Denkmal erinnert daran, dass Kronprinz Rudolf hier am 22. August 1867 seinen ersten Hirsch erlegt hat, im Alter von unglaublich zarten neun Jahren.

In Roith beginnt die asphaltierte Straße zur B145.

 

INFOS ZUR ROUTE 

Ausgangspunkt: Von Bad Ischl folgt man dem Radweg entlang der Bundesstraße 145 Richtung Ebensee. Vorbei an der Zufahrt zum Kalkwerk (einige Parkplätze), kurz danach links in die Sattelaustraße aufwärts einbiegen. Hier
findet man die Mountainbike-Beschilderung Saiherbachalm.

Charakteristik: Mäßig steiler Anstieg auf der geschotterten Forststraße bis zur Alm mit teils flacheren Passagen. Abfahrt Richtung Jainzen im oberen Teil sehr steil. Anstieg zum Gipfel mit einigen steileren Waldpassagen und
einer kurzen Seilsicherung unterhalb des Gipfels.

Varianten: Für die Abfahrt kann man bei der zweiten Kehre der Talfahrt auch auf Weg Nr. 817 einschwenken. Er führt steil entlang des Saiherbaches abwärts. Nur bei trockenen Verhältnissen zu empfehlen. Von der Ortschaft Jainzen kann man auch entlang der Ischl zurück in die Stadt rollen.

Gehzeiten: gesamt 3 - 4 Stunden mit Gipfel

Länge: 21 Kilometer

Höhenmeter: 930, B 145 beim Kalkwerk (462 m) - Steinbruch (800 m) - Saiherbachalm (1031 m) -
Gspranggupf (1368 m)

GPS: 

 

Karten: Karte Salzkammergut Mountainbiking, freytag & berndt Nr. 5503, Kompass Nr.18

www.badischl.salzkammergut.at

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Artikel Sabine Neuweg und Alois Peham 25. August 2017 - 00:04 Uhr
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