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Über den Sternstein zur Waldschenke

Auf Tour: Eine entspannte Wanderung führt durch die grenznahen Wälder zur Aussichtswarte am Sternstein und endet mit einer genussvollen Einkehr

Über den Sternstein zur Waldschenke

Herausragend: die Sternsteinwarte Bild: Alois Peham

Noch bevor der Winter Einzug hält am Sternstein und Skifahrer das Bild bestimmen, brechen wir auf zu einer Rundwanderung, die garniert ist mit zahlreichen Aussichtspunkten und dem mystischen Pilzstein.

Wir starten bei der Waldschenke und steigen zunächst auf Waldwegen zur Talstation der Sternsteinlifte ab. Hier findet man eine Übersichtstafel mit den zahlreichen Wanderwegrunden dieser Gegend.

Vorbei am Sternsteinhof und dem Schwimmteich folgt man bald nach rechts den Schildern Sternstein-Pilzstein zunächst noch auf Asphalt durch den Wald aufwärts.

Das Naturdenkmal Pilzstein ist das erste etwas abseits des Weges im Wald liegende Ziel. Der riesige steinerne und mit Moosen überzogene Steinpilz liegt wunderschön am Rand einer Lichtung und man kann sogar einige Blicke in Richtung Affetschlag erhaschen.

Zurück am Weg folgen wir diesem weiter nach Westen und erreichen die Abzweigung zum Sternstein. Im letzten Abschnitt etwas steiler erreicht man den Gipfel mit dem 20 Meter hohen, gemauerten Aussichtsturm.

Über massive Granitstufen geht es dem höchsten Punkt, der von Zinnen umkränzten Aussichtsplattform, entgegen, denn nur von oben ist der Blick frei, dafür in alle Richtungen.

An klaren Herbsttagen über die ausgedehnten Wälder sogar bis weit hinein in die Berge.

Nur wenig unterhalb der Warte ist auch die Bergstation der Gondelbahn, die nur im Winter in Betrieb ist. Wegweiser zeigen den Abstieg Richtung Waldschenke an. Auch der Nordwaldkammweg führt hier entlang. Ein kurzer Abstecher führt zu einer eingefassten Quelle inmitten eines Waldschlages. Ein schöner Platz mit Bankerl für eine sonnige Rast.

Am besten am Kaminofen

Dann geht es hinab noch einmal durch Wald und man erreicht wieder den Ausgangspunkt beim Gasthaus Waldschenke.

An warmen Tagen sitzt man auf der sonnigen Terrasse, sonst in einem der drei Gasträume, an kühleren Tagen am besten am Kaminofen in der alten Gaststube.
 

*****

INFOS ZUR TOUR

Charakteristik: Leichte Wanderung durch die waldreiche Landschaft – großteils auf Wegen und Forststraßen, ein kurzes Stück auch auf Asphalt. Durchgehend beschilderte und markierte Wegabschnitte, die wir zu dieser Rundtour zusammengefügt haben.

Ausgangspunkt: Vor dem Gasthaus zur Waldschenke und am Ende der Straße, die von Bad Leonfelden heraufführt, finden sich sowohl für Gasthausbesucher als auch für Wanderer genügend Parkplätze. Den Wanderwegschildern folgt man hinauf zum Waldrand, wo diese Runde beginnt.

Varianten: Insgesamt neun beschilderte Wanderwege findet man rund um Bad Leonfelden und sind je nach Ziel oder Thema benannt. Im Ortszentrum und auch bei der Talstation der Lifte findet man eine Übersichtstafel für weitere interessante Wanderungen im Sternwald.

Gehzeiten: 2 – 3 Stunden
Länge: 8 km

Höhenmeter: 320, Gasthaus Waldschenke (950 m) – Talstation Lift (814 m) – Pilzstein (960 m) – 
Sternstein (1122 m)

Internet: www.sternstein.at, www.badleonfelden.at

GPS: 

 

Karten: freytag & berndt Nr. 261, Kompass Nr. 202

122 m: Die Aussichtswarte am Gipfel des Sternsteins ist Kaiser Franz Josef gewidmet. Sie wurde 1899 seinem 50-jährigen Regierungsjubiläum erbaut und wird von der AV Sektion Bad Leonfelden betreut. In Winter ist sie geschlossen.

 

AM WEGESRAND

Einkehr:
Das Gasthaus Waldschenke am Sternstein haben wir ganz bewusst als Ausgangs- und Endpunkt der Wanderung gewählt. Hier wird die Mühlviertler Gasthauskultur hochgehalten. An Sonntagen sollte man reservieren, dann steht einer genussvollen Einkehr nichts mehr im Wege. Öffnungszeiten von Freitag bis Dienstag 8 bis 23 Uhr, Mittwoch 8 bis 15 Uhr, www.waldschenke.at
 

Hilfreich:
Die Mitgliedschaft bei Alpinvereinen bietet viele Vorteile. Von der Ausbildung für alle Arten von Touren,
Begünstigungen auf Hütten, der Teilnahme bei geführten Touren und Bergreisen bis zum weltweiten Versicherungsschutz ist sie auch eine wichtige solidarische Unterstützung der Vereine. Von der Wegbetreuung sowie der Erhaltung der Hütten profitieren alle, die in die Berge gehen. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Mitglied zu werden. Infos:
www.alpenverein.at, www.naturfreunde.at
 

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Artikel Sabine Neuweg und Alois Peham 06. November 2015 - 00:04 Uhr
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