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Über den Hongar zum Gmundnerberg

Wanderung: Eine lange Rundtour führt durch die bewaldeten Vorberge hoch über dem Traunsee. Gute Einkehrstationen und der Blick zum Traunstein werden in Erinnerung bleiben.

Über den Hongar zum Gmundnerberg

Bernhard Seel Bild: Alois Peham

Der Frühling ist eine gute Jahreszeit, um diese längere Rundtour zwischen Reindlmühl und Pinsdorf unter die Sohlen zu nehmen. Vom Parkplatz bei der Kreuzung in der Reindlmühl folgt man zuerst etwa 800 Meter der Straße Richtung Pinsdorf und zweigt dann nach links ins Wessenaurachtal ab.

Entlang der Wessenaurach geht es zuerst noch auf Asphalt ins Tal hinein. "Hongar 50 min" steht auf einer Tafel in der Ortschaft Kasten, und man folgt dem Weg, der in ziemlich direkter Streckenführung durch Wald und über Lichtungen hinaufführt bis zum Berggasthof Schwarz.

Den höchsten Punkt der Runde, nicht weit von hier, markiert das kleine Gedenkkreuz am Hongar. Kurz nach der höchsten Kuppe des Bergkamms wartet ein schöner Rastplatz mit Tisch und Bänken. Hohe Luft und Kronberg sind die nächsten Erhebungen am Rücken, die vom Weg Nr. 6 verbunden werden, dann geht es auf Waldwegen hinab nach Pinsdorf. Der Weg Nr. 8, der direkt im Ortszentrum von Pinsdorf beginnt, gibt die weitere Richtung vor. Wir kürzen über die Ortschaft Moos ab, und über einen Wirtschaftsweg, der beim Haus Moosdorf 48 nach links beginnt, erreicht man vorbei an einem Bauernhof den markierten Wanderweg. Ab hier folgt man der Gmundnerbergstraße, der Wanderweg schneidet einige Kehren ab, erst weiter oben erreicht man wieder die Straße mit schönen Blicken zum Hongarrücken. Wir wandern auf der Straße gemütlich am Gmundnerberg höher und erreichen als erste Station den Gasthof Urzen. Zahlreiche Wanderer genießen die Sonne und den Blick über den tief unten liegenden Traunsee.

"Seekino" und Wiegeliege

"Willkommen im Seekino", lädt eine Tafel bei einer Wiegeliege in der angrenzenden Wiese zur Entschleunigung ein. Nicht weit davon erreicht man über einen Wiesenweg das Gmundnerberghaus. Vorbei am neurologischen Therapiezentrum kommt man wieder zur Straße, passiert den mit 884 Meter höchsten Punkt des Gmundnerbergs, und in der ersten Kehre zweigt der Weg Nr. 6 ab, der in schöner Wegführung über Wiesen hinabführt zurück zum Ausgangspunkt.

INFOS ZUR TOUR

Ausgangspunkt: Den Parkplatz in der Nähe des ehemaligen Gasthauses in der Reindlmühl erreicht man über die Straße von Altmünster oder entlang der Aurach von Pinsdorf. Eine andere Möglichkeit ist, in Pinsdorf zu starten und zuerst den Gmundnerberg zu erwandern.

Charakteristik: Leichte, sehr abwechslungsreiche Wanderung auf markierten Wald- und Wiesenwegen. Einige Abschnitte auf Asphalt. In Pinsdorf haben wir eine kleine Abkürzung über den Ortsteil Moos gewählt. Aufgrund der Länge ist etwas Ausdauer notwendig.

Varianten: Von Altmünster am Traunsee führt der Wanderweg Nr. 8 hinauf zum Kinderdorf und vorbei am Eggerhaus zur Wasserfeldsiedlung und auf Waldwegen auf den Gmundnerberg. Vom Gmundnerberghaus führt der Rundweg wieder talwärts, zurück ins Ortszentrum.

Gehzeiten: 5 - 6 Stunden
Länge: 19,6 km
Höhenmeter 830, Reindlmühl (528 m) - Hongar (943 m) - Pinsdorf (493 m) - Gmundnerberg (884 m)

GPS:

Karten: freytag & berndt Nr. 5503, Kompass Nr. 018

Höchster Punkt, 943 m: Von Süden ziehen Bergwiesen zum Gipfel des Hongar, der am höchsten Punkt bewaldet ist. Ein schöner Rastplatz mit Tisch und Bänken lädt ein, Traunstein, Schlafende Griechin und Höllengebirge zu bewundern.

AM WEGESRAND

Einkehr: Am Hongar liegt der Almgasthof Schwarz. Herrlich sitzt man im Gastgarten und kann aus dem Angebot von Jausen und Hausmannskost wählen. Montag und Dienstag ist Ruhetag (www.hongar.at). Am Gmundnerberg erreicht man zuerst den gemütlichen Berggasthof Urzen (www.gasthof-altmuenster.at). Nicht weit davon das Gmundnerberghaus (Bild unten), das ehemalige Naturfreundehaus. Besonders schön ist die Stube mit dem Glaspanoramablick auf den Traunstein. Montag und Dienstag Ruhetag (www.gmundnerberghaus.at). In den angeführten Gasthäusern gibt es auch die Möglichkeit zur Übernachtung.

Eggerhaus: Das volkskundliche Baujuwel findet man am Wiesenhof nahe dem Kinderdorf in Altmünster. 1504 wurde das Eckergut am nahen Grasberg erstmals urkundlich erwähnt. Im Dezember 1995 ließ der „Kulturverein Eggerhaus“ das Haus abtragen und am aktuellen Standort wieder aufbauen. Es dient heute als Museum und kann für Feiern gemietet werden. www.eggerhaus.at
 

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Artikel Sabine Neuweg und Alois Peham 25. März 2016 - 00:04 Uhr
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