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Menü 1 von Claudia Sonnberger aus Linz

Claudia Sonnberger bewirbt sich mit Rindsuppe mit Milzschnitten, Zwiebelrostbraten mit knusprigen Bratkartoffeln sowie Kardinalschnitten.

Rindsuppe mit Milzschnitten
Nach meinem Menü für Verliebte und eines für Kinder nun mein drittes Menü für Oma und Opa!

Rindsuppe:
200 g Rindsknochen
200 g Suppenfleisch
Suppengrün
1 kl. Zwiebel
1 Lorbeerblatt
Pfefferkörner, Pimentkörner, Wacholder
Salz, Pfeffer
2 l Wasser

Milzschnitten:
100 g Rindermilz
Zwiebel
Petersilie
1 Ei
Salz, Pfeffer
etwas Majoran
Toastbrot
Fett zum Backen
Suppe:
Das Suppengrün putzen, waschen und grob schneiden. Die Knochen blanchieren und die Zwiebel halbieren. Zwiebel an den Schnittflächen schwarz anrösten. Alle Zutaten mit 2 Liter kaltem Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Den entstehenden Schaum abschöpfen. Suppe ca. 2 Stunden köcheln lassen und danach durch ein Tuch abseihen und nach Bedarf mit Salz, Pfeffer und Muskat nachwürzen.

Milzschnitten:
Milz schaben. Zwiebel fein hacken und anrösten. Die Milz mit dem Ei, Zwiebel, Petersilie und den Gewürzen vermengen. Die Masse auf das Toastbrot streichen. Die Schnitten im Fett knusprig backen – dabei die bestrichenen Seite zuerst ins Fett geben. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Ev. in Karos schneiden.

Anrichten: Milzschnitten, Suppe, Schnittlauch
Zwiebelrostbraten mit knusprigen Bratkartoffeln
 
Zwiebelrostbraten
 
4 Rostbraten (je ca. 180 g)
4 El Mehl
250 ml Rinderfond
Salz, Pfeffer
Mehl
600 g Zwiebeln
6 El Mehl
2 TL Paprikapulver
Öl zum Backen

Bratkartoffeln:
1 kg Kartoffeln
Fett, zum Braten
Salz und Pfeffer
Petersilie
Paprikapulver

 
Rostbraten:
Fleisch rundherum salzen und pfeffern, mit Mehl bestäuben und im Öl beidseitig anbraten. Aus der Pfanne heben. Den Bratrückstand mit Fond aufgießen und unter Rühren aufkochen lassen.
Rostbraten einlegen und kurz in der Sauce ziehen lassen.
Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Trocken tupfen. Mit Mehl und Paprika vermischen und im Öl schwimmend goldgelb backen – abtropfen lassen

Kartoffeln:
Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Kurz waschen und in ein Sieb geben.
Eine Edelstahl - oder Eisenpfanne richtig heiß werden lassen. Dann Fett in die heiße Pfanne geben und auch heiß werden lassen. Die rohen Kartoffeln schnell in die Pfanne geben und salzen. Sofort den Deckel darauf legen und kräftig anbraten lassen. Nach einer Weile die Pfanne rütteln , damit sich die Kartoffeln vom Boden lösen. Immer wieder rütteln oder dann auch mit dem Wender die Kartoffeln vom Boden lösen. Nach ca. 10 Minuten die Hitze herunterschalten und mit Pfeffer und Paprika würzen. Nach weiteren 10 Min. mit einem Messer die Garprobe machen. Sollten die Kartoffeln gar sein und noch nicht knusprig genug, den Deckel abnehmen und noch etwas braten lasen.
 
Kardinalschnitten
 
4 Eigelb
2 Eier
100 g Puderzucker
100 g Mehl
4 Eiweiß
250 g Zucker, fein
500 ml Schlagobers
2 Pck. Cappuccinopulver oder etwas feinen Löskaffee
1 Pck. Sahnesteif
Dotter und Eier schaumig schlagen, Staubzucker dazugeben und weiterschlagen, bis eine sehr lockere Masse entsteht, dann das Mehl vorsichtig unterheben.
Eiklar steif schlagen, dann den Kristallzucker einrieseln lassen und noch kurz mitschlagen. Die Masse soll sehr steif sein. Masse in einen ausreichend großen Spritzsack füllen.
Backpapier auf ein Backblech geben. Auf das Backpapier mit dem Spritzsack einzelne Streifen mit Baiser auftragen, dabei Abstände von knapp 2 cm freihalten. Die Masse ganz aufbrauchen.
Danach die Biskuitmasse in den Spritzsack füllen und die freien Zwischenräume damit ausfüllen. Im auf 160°C vorgeheizten Rohr auf der Mittelschiene ungefähr 25 Minuten backen. Das Biskuit sollte leicht gebräunt sein, ebenso die Baisermasse.
Schlagobers mit Sahnesteif schlagen, dann das Cappuccinopulver unterrühren.
Die gebackene Biskuit-Baiser-Masse auskühlen lassen, dann in 3 gleiche Teile schneiden, die Hälfte der Fülle auftragen. Den zweiten Biskuit-Teil drauflegen, die restliche Fülle auftragen. Mit dem letzten Biskuit-Teil abschließen.
Für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren mit Staubzucker bestreuen.
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Artikel Claudia Sonnberger 21. März 2015 - 16:11 Uhr
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