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Kaiserschmarrn im Hochleckenhaus; die „kleine Portion“. Bild: privat

Der (fast) perfekte Kaiserschmarrn

Mitte März riefen wir in der Kolumne „serviert“ unsere Leserinnen und Leser auf, uns mitzuteilen wo es den „perfekten Kaiseschmarrn“ gibt und/oder, wie er zu Hause gemacht wird.

08. April 2015 - 11:15 Uhr

Viele Mails und Einsendungen erreichten uns. Manche schwören auf das Hochleckenhaus, wie von Irene Husly eingesandt.

Frau Hanni Zellhofer sandte folgendes, bereits auch von uns erprobtes Rezept:

Kaiserschmarrn a la Hanni aus Niederneukirchen

(4 Personen) 

„1/2 l Milch, 4 Dotter und etwas Salz mit dem Handmixer rühren. 4 Eiklar Schnee und 20 dag glattes Mehl abwechselnd in die Rührmasse einmelieren. (ev. Mehl hineinsieben)

Ein bisschen Butter in der Pfanne gut heiß werden lassen,  ca. 1/3 des Teiges hineingeben, Rosinen darüberstreuen und sofort den Deckel daraufgeben, sodass die Masse aufgehen kann. Backen, (geht relativ schnell) den Deckel herunter, umdrehen,  einen kleinen Spritzer Rum darauf,  fertigbacken und auseinander reißen. 

Wir essen den Kaiserschmarrn meistens mit Zwetschkenröster.“

 

Astrid Starrermayr gibt gedünstete Apfelspalten in den Teig (säuerliche Sorte!)

Sie mailt uns: „ Meine 17 Monate alte Tochter Martha ist ein großer Fan davon“ – siehe Foto

Martha (17 Monate) will Apfelspalten im Schmarrn  
Bild: privat

Frau Gertraud Strasser, aus Timelkam schreibt:

Vielleicht hilft ihr Rezept "jungen Menschen", selbst einen Kaiserschmarrn zu machen, und nicht einfach ein Fertigprodukt im Sackerl zu kaufen mit vielen, vielen unnötigen Zusatzstoffen!

 

Karin Mayr aus Linz und Gerti Guglberger

loben den Kaiserschmarrn in der Leopoldi-Stube in der Adlergasse in Linz unisono als als “flauschig, mit viel Rosinen und selbstgemachten Zwetschkenkompott“ als ideal aus.

 

Leopoldine Grogger aus Linz schwört auf folgendes Rezept:

10 glattes Mehl und 300 ml Milch eine Prise Salz mit dem Schneebesen verrühren. Die 6 ganze Eier dazuschlagen. Vorsichtig mit Schneebesen unterziehen. Der Teig darf nicht wie der Palatschinkenteil glatt gerührt werden. Dadurch geht der Schmarrn besser auf.

Das Besondere dabei. In Herkömmlichen Rezepten wird der Schnee getrennt geschlagen und dann erst untergehoben. Das dauer erstens länger und das Ergebnis ist zweitens nicht so saftig.

40 g Butter in einer Pfanne erhitzen und den Kristalzucker einstreuen. Die Masse einlaufen lassen und kurz auf der Herdplatte anbacken. Eventuell in Rum eingelegte Rosinen dazu. Dann ab ins Rohr bei 220 C Ober- und Unterhitze goldbraun backen. Der Schmarrn kraxelt bei mir immer über den Pfannenrand hinaus.

 

 

Das ist mein perfekter: „Karin Haas – Kaiserschmarrn“:

3 Eier trennen in Dotter und Klar, aus dem Eiweiß Schnee schlagen, einen Becher Milch mit den Dottern versprudeln. Glattes Mehl dazu, „so viel wie der Teig verlangt“, pflegt meine Schwiegermutter zu sagen.

Zehn Deka Mehl sind es meist, bis der Teig nach einer Weile rasten nicht mehr tropfend vom Quirl rinnt. Eine Prise Salz dazu, Schnee unterheben, und hinein in die heiße, geölte Pfanne. Deckel drauf, warten, wenden. Wenn der Schmarrn noch „zach“ ist, mit zwei Gabeln zerreißen. Staubzucker drauf, fertig.

 

Ilse Bauer aus Steyr meint dazu:

„Ihr Rezept ist perfekt!! Nur ich gebe statt Öl Butter in die Pfanne (je mehr desto besser)  und bevor ich  ihn wende streue ich etwas Bourbon Vanillezucker darüber, Rohrzucker schmeckt auch fantastisch!!! Meine Familie, besonders die Enkelkinder, haben gerne viele Rosinen dabei. Das ist unser perfekter Kaiserschmarrn!!! Apfelmus dazu  (selber gemacht mit Äpfel aus dem eigenen Garten)…mmmmhhhh das schmeckt köstlich!

Kalorienzählen darf man da natürlich nicht!!!

 

 

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Kommentare

„kommt aus der Dose !“ zappo1410 Der (fast) perfekte Kaiserschmarrn
„... bereits auch von uns erprobtes Rezept:"Ein bisschen Butter in der Pfanne gut heiß werden ...“ jamei Frau Hanni Zellhofer sandte folgendes,
„Werter Herr/Frau jamei!Danke für den Hinweis. Es stimmt, zwei Drittel fehlen. “ haasooen @jamei

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