Nach außen hin wirkte Gregor Schauber meist still, manchmal sogar in sich gekehrt. Auch mit seiner schweren Krebserkrankung ging der beliebte Gottesmann ähnlich um. Er trug die Bürde, die am Donnerstag, 10. Mai, letztlich auch zum Tod des 75-Jährigen geführt hat, mit großer Geduld und ganz leise. mehr »
Die kleine Herdschlosserei, die Heinrich Lohberger von seinem Vater übernommen hatte, baute er beständig aus – bis zu einem Industriebetrieb, in dem Herde und Großküchen hergestellt wurden. mehr »
Der Tod kam plötzlich. Marlene Czekal (87) hatte geschlafen und wachte nicht mehr auf. „Der Tod kam so schnell, dass meine Mutter keine Chance hatte, mit ihm zu verhandeln. Sonst hätte sie auch gegen den Tod gewonnen“, sagt Liane Locker. mehr »
Die Welser SPÖ beklagt den Verlust eines ihrer treuesten Funktionäre: Franz Schiehauer starb nach kurzer, schwerer Krankheit im 58. Lebensjahr. Für ihn war Tierschutz und Menschenliebe kein Widerspruch. Für beides engagierte er sich mit vollem Einsatz. mehr »
Lieber Adi, kurz bevor ich aus Innsbruck weggezogen bin, hast du mir gesagt ‚Vergiss deinen Pfarrer nicht.‘ Und das habe ich nie getan. Ich habe oft an meinen Pfarrer denken müssen, der so aufgeschlossen, weltoffen und voller Elan war.“ Viele Einträge wie dieser füllen Internet-Kondolenzbuch von Monsignore Adolf Karlinger. mehr »
Im Vorjahr plauderte er in Braunau noch mit Bundespräsident Heinz Fischer, seinem politischen Weggefährten. Am 19. April, nur wenige Wochen vor seinem 96. Geburtstag, erlag Franz Hellwagner – ein Urgestein der Sozialdemokratie – einem Lungenleiden. mehr »
"Ich bin höchstens ein Primus inter Pares. Ich hab’ die Schüler nicht von oben herab unterrichtet und diktiert. Das bringt höchstens Respekt, nur der alleine bringt nichts.“ So erklärte Wolfgang Rießner seine besondere Art zu unterrichten in einem OÖN-Interview bei seiner Pensionierung im Jahr 2007. mehr »
Dass der Braunauer Kirchenplatz ausgerechnet am Tag ihres Begräbnisses autofrei war, erscheint wie eine besondere Ehrerweisung für die ehemalige Grün-Politikerin Helga Kainzbauer, auch wenn der Grund in Wahrheit Asphaltierungsarbeiten waren. mehr »
Viele markante Bauwerke im Lande tragen seine Handschrift. Sie sind nicht architektonisch spektakulär, sie haben aber die Landschaft verändert und vielen Menschen das Leben erleichtert, weil sie heute schneller und sicherer von einem Ort in den nächsten kommen. mehr »
Kurz vor Vollendung ihres 95. Lebensjahres ist Schwester Adele Breiter gestorben. Die Franziskanerin hatte an verschiedenen Ordensschulen Deutsch und Musik unterrichtet und verbrachte ihren Lebensabend im Altenheim in Maria Schmolln. mehr »
STADL-PAURA. Wie Maria Kumpfmüller in ihrem Leben die Etappenziele immer selbst gewählt und vorausschauend entschieden hatte, so beendete sie auch ihr Erdendasein. mehr »
Ein Mann steht inmitten der Ruinen des Forum Romanum und schildert wortgewaltig die Triumphzüge, mit denen hier die römischen Imperatoren ihre siegreichen Feldzüge feierten. Um ihn herum eine Gruppe Mühlviertler, die sich schaudernd umblickt, sichtbar gebannt vom ... mehr »
Heilwasser, die Hohe See und viele Jahre am Inn – das Wasser spielte im Leben des promovierten Juristen Kurt Cociancig eine wesentliche Rolle. Am Karfreitag ist er gestorben, Anfang Mai wäre er 87 Jahre alt geworden. mehr »
Auf vielfältige Weise bewies Erich Schrottenholzer (68) seine kreativen Fähigkeiten. Ob als engagierter Vater, leidenschaftlicher Koch oder innovativer HTL-Professor; in allen Belangen konnte sich der studierte Architekt verwirklichen. mehr »
Einen wunderschönen guten Morgen“, für diese Worte war der in St. Roman lebende Künstler Hansi Dietrich bekannt. Die Frohnatur hatte meist ein Lächeln auf den Lippen, stets hatte der bekennende Schelm aber auch Denker freundliche Worte auf Lager. mehr »
Helmut Ruckerbauer war gebürtiger Mühlviertler, ein kerniger Typ und vielseitig talentiert. Er war ein Menschenfreund, der in seinem Erzieher-Beruf vielen den Weg wies. Als ehrenamtlicher Politiker setzte er sich für die kleinen Leute ein. Am Dienstag, 3. mehr »
Als die gebürtige Linzerin Ilse Buck vier Jahre alt war, wurde sie von ihren Eltern in die Tanzschule geschickt – damit sie sich graziler bewegen lerne. Das erzählte sie einmal in einem Interview mit den OÖNachrichten. mehr »
Katsdorfs Alt-Bürgermeister Josef Nesser war ein vielfach begabter Musiker, Sportler und Lehrer. Eine Kriegsverletzung ließ den Familienvater jahrelang mit dem Tod kämpfen. mehr »
Für mehrere Generationen evangelischer Christen verkörperte Pfarrer Horst Oberleitner die Sehnsucht nach Beständigkeit: Er taufte ihre Kinder, zelebrierte die Konfirmationen, traute die Paare und gab den Toten das letzte Geleit. mehr »
Johann Linsmaier hat das erlebt, was gemeinhin ein „karges Leben“ genannt wird. Aufgewachsen in den Kriegsjahren, als lediger Sohn. Zu seinem Vater sollte er zeitlebens kaum Kontakt pflegen. Im Krieg wurde die Familie in Wels ausgebombt. mehr »
Als Johann Gerner auf die Welt kam, regierte noch Kaiser Franz Josef. 95 Jahre später reparierte der Uhrmachermeister in seinem Geschäft in Linz-Urfahr noch Uhren. Am 25. März ist der 102-Jährige für immer eingeschlafen. mehr »
Wenn es um das Wohl „seines“ Andorf ging, kannte Hans Holz keine Gnade. Vor allem als Bürgermeister lief er bei den Landesbehörden in Linz von Pontius zu Pilatus, um zu erreichen, was er sich für Andorf vorgenommen hatte. Wenn es sein musste, auch mit Ellenbogeneinsatz. mehr »
Stark im Glauben verwurzelt, einer der Begründer der Katholischen Jugend im Land, aber auch fußballbegeistert und Kleingärtner mit Leib und Seele. Es gibt vieles über Franz Huber zu sagen. mehr »
Wenn man von jemandem, der im Alter von 96 Jahren stirbt, sagt, er sei völlig unerwartet aus dem Leben geschieden, so mag es wenig plausibel klingen. Auf Johann Czink, Gründer der Gärtnerei Czink in Kirchberg-Thening, trifft es zu. mehr »
Sie liebte es, mit ihrer Familie die Welt zu bereisen und genoss die Klänge Mozarts und anderer Klassiker. Ihre letzte Reise, die in den Indischen Ozean gehen sollte, konnte Sighilde Prummer (74) nicht mehr antreten. mehr »
Drei Dinge bestimmten das Leben von Franz Berlinger: die Familie, der Zoll und die Natur. Der gebürtige Ulrichsberger wollte keine Minute des Lebens verschwenden. Wenn Franz Berlinger heute vor dem himmlischen Pförtner steht, hat er eines gewiss nicht zu verzollen ... mehr »
von Kurt Daucher STEYR. Dass er den Zweiten Weltkrieg überlebt hat, war Glück: Das hat Max Petek selbst auch immer so gesagt, wenn die Rede auf sein Schicksal kam und auf das seiner Kollegen, die damals im kommunistischen Widerstand tätig waren. mehr »
Bis zuletzt liebte Maria Starl das Leben. Nach einem Schlaganfall stemmte sie sich mit all ihrer verbliebenen Energie gegen das nahende Ende: „Meine Mutter war eine Kämpfernatur“, sagt Sohn Hubert. „Streng war sie nicht, aber leistungsorientiert. mehr »