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Von ganz kleinen und ganz großen Deckeln

Peugeot zelebriert mit dem 508 das Schrägheck – Audi und Mercedes erneuern ihre Brot-und-Butter-Modelle.

Von ganz kleinen und ganz großen Deckeln

Dynamischere Front, mehr Kopf-, Schulter- und Beinfreiheit drinnen: Der A6 kommt im Juni. Bild: heb

Ein riesiger Deckel, extrem langer Laderaum: Nach dem allseits gefeierten Opel Insignia hat auch Peugeot wieder eine neue, große Klappe. Die Franzosen überraschen in Genf mit dem wohlgeformten 508. Audi wiederum zeigt die fünfte Generation des Topsellers A6 und Mercedes die Facelift-C-Klasse.

Alles Richtung Digitalzeitalter

Fast unverändert beließ Audi die Außenmaße und das Heck des neuen A6. Die Front erscheint dynamischer, der Ingolstädter zeigt mehr Ecken und Kanten. Und größere Radkästen, in denen sich nun 21- statt früher 20-Zöller drehen dürfen. Im Innenraum steuert Audi unvermindert auf eine Volldigitalisierung zu. In der Mitte platzierte Audi einen 10,1-Zoll-Bildschirm für die MMI-Navigation, darunter ein 8,6-Zoll-Display. Der Bildschirm vorm Lenkrad sowie das färbige Head-up-Display kosten extra.

Im Innenraum schufen die Ingolstädter mehr Platz, Bein-, Kopf- und Schulterfreiheit und legten vorne wie hinten zu. Nur der Laderaum unter der vergleichbar kleinen Klappe blieb mit 530 Litern gleich. "Die Kunden lieben den Diesel", sagte Audi-Chef Rupert Stadler im OÖN-Interview. Einem Benziner (340 PS) stehen drei TDIs (204, 231 und 286 PS) gegenüber. Marktstart für den A6 ist der Juni.

Außen praktisch unverändert, dafür drinnen deutlich aufgewertet: Mercedes zeigt in Genf die neue C-Klasse. Lenkrad und Assistenzsysteme stammen aus der S-Klasse, das neue Widescreen-Konzept aus der S- und A-Klasse wurde abgespeckt. Das Basismodell wird mit dem klassischen Zwei-Tuben-Kombiinstrument samt 7-Zoll-Bildschirm darunter geliefert, gegen Aufpreis rüstet Mercedes die C-Klasse mit einen 12,3-Zöller aus. Die Bedienelemente am Lenkrad sind nun allesamt mit berührungsintensiven Touch Controls ausgestattet, über die nun auch erstmals die Distronic und der Tempomat gesteuert werden können. Verbessert haben die Schwaben die Sprachsteuerung (Linguartronic), die nun mehr Befehle versteht. Erstmals statten die Stuttgarter die C-Klasse zudem mit Multibeam-LED-Scheinwerfern aus, in denen jeweils 84 einzelne LEDs leuchten und angesteuert werden können. Diese Anordnung macht das blendfreie Fernlicht präziser.

Von ganz kleinen und ganz großen Deckeln

Welche Motoren ab Juni in der C-Klasse zum Einsatz kommen, darüber hüllt Mercedes noch das Tuch des Schweigens.

"Eine Augenweide!"

In einem knalligen Rot buhlt der 508 um Aufmerksamkeit. Dabei könnte der Peugeot auf diese optische Hilfe verzichten. Denn der Löwe steht wohlgeformt auf dem Stand der Franzosen. "Eine Augenweide", schwärmte ein Betrachter beim OÖN-Besuch. Aufgebaut auf der EMP2-Plattform, auf der auch der 3008 und der 5008 stehen, wird der Franzose mit dem iCockpit geliefert – die Instrumenteneinheit ist oberhalb des Lenkrades platziert. Eigentlich wie ein Head-up-Display, aber trotzdem gewöhnungsbedürftig. Erstmals mit an Bord ist Night Vision: Passanten, Radfahrer, Tiere werden auch bei Dunkelheit sichtbar.

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Zwei Benziner (180 und 225 PS) und drei Diesel (130, 160 und 180 PS) stehen zum Marktstart im Oktober zur Auswahl.

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Artikel 10. März 2018 - 00:04 Uhr
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