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Privat oder übers Internet: Tücken beim Autokauf

LINZ. Ob von Privat oder übers Internet – verlockende Angebote können für Autokäufer mit einer teuren Ernüchterung enden.

Privat oder übers Internet: Tücken beim Autokauf

Verlockende Angebote Bild: OÖN/hw

Der ÖAMTC Oberösterreich ist derzeit mit vielen Anfragen von Betroffenen konfrontiert. Daher ein kleiner Leitfaden für Autokäufer:

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens von einem Privaten sollte unbedingt vor Abschluss des Handels eine Ankaufüberprüfung durchgeführt werden. Fehlt die Zeit, soll der Käufer ein Rücktrittsrecht im Vertrag verankern.

Abgesichert ist der Gebrauchtwagenkäufer beim Erwerb über einen Händler, die gesetzliche Gewährleistung dauert sechs Monate. Der ÖAMTC empfiehlt aber auch hier eine Ankaufüberprüfung.

Wo lebt der Verkäufer?

Beim Kauf übers Internet muss zuerst geklärt werden, ob der Anbieter den Wagen selbst verkauft oder nur Vermittler ist. Zudem ist die Herkunft wesentlich: Ist der Verkäufer nicht in Österreich ansässig, kommt zumeist dessen Recht bei Vertragsstreitigkeiten zur Anwendung. Davon ist auch die Gewährleistung und Garantie abhängig. Bei ausländischen Anbietern ist zusätzlich festzulegen, wie das Fahrzeug übergeben wird: Ist es abzuholen oder wird es geliefert? Gilt das Angebot überhaupt für österreichische Käufer? Entstehen zusätzliche Kosten?

Wird das Auto aus dem EU-Ausland importiert, muss der Wagen in die Genehmigungsdatenbank (180 Euro, bei jedem Händler) eingetragen und die NoVA bezahlt werden. Bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern fällt zehn Prozent Zoll an.

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Artikel 09. September 2017 - 00:04 Uhr
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