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Nicht nur die deutschen Hersteller haben ein Stickoxid-Problem

MÜNCHEN. Laut dem deutschen Verkehrsklub ADAC stoßen Fahrzeuge von Renault deutlich mehr Schadstoffe aus als von BMW oder VW.

In den Debatten um die Dieselmotoren stehen vor allem die deutschen Autohersteller am Pranger. Dabei haben nicht nur die von ihnen produzierten Selbstzünder ein Problem mit dem Stickstoff (NOx)-Ausstoß, wie eine aktuelle Auswertung des deutschen Verkehrsklubs ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club) zeigt.

Untersucht wurden 188 Euro 6-Dieselmodelle unter Praxisbedingungen. Dabei zeigte sich (Grafik rechts), dass der durchschnittliche NOx-Ausstoß der getesteten Fahrzeuge des Renault-Konzerns fast fünf Mal so hoch ist wie bei den Modellen der BMW Group.

"BMW verbaut bei seinen neuesten Modellen ein Kombisystem aus Speicherkat und SCR-Kat – ein hoher Aufwand, der sich bei den Messungen mit sehr guten Ergebnissen auszahlt", lobt der ADAC. Abgesehen von Ford hätten alle "deutschen Hersteller mittlerweile ein akzeptabel niedriges Niveau mit ihrer Flotte erreicht", heißt es weiter. Und in Richtung der anderen Autobauer gibt es eine klare Forderung des Verkehrsklubs: "Sehr wichtig wäre, dass die weniger guten Hersteller nachbessern", denn hier gäbe es am meisten zu verbessern.

Updates mit wenig Wirkung

Und eine klare Forderung gibt es an alle Hersteller: "Sollen Diesel-Fahrverbote verhindert werden, muss die Politik alle Hersteller auf verbindliche Hardware-Nachrüstungen verpflichten. Die angekündigten Software-Updates bringen mit Blick auf die Umweltbelastung zu wenig Wirkung", sagte Thomas Burkhardt, ADAC-Vizepräsident für Technik.

Nicht nur die deutschen Hersteller haben ein Stickoxid-Problem
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Artikel 28. August 2017 - 00:04 Uhr
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