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Honda Executive „Black Edition“: Schwarz, stilvoll und sehr aufregend

Honda wertet den feinen Kompakten HR-V mit schwarzen Elementen gekonnt auf.

Schwarz, stilvoll und sehr aufregend

Markante Erscheinung: Der Honda HR-V „Black Edition“ verfügt über 18-Zöller, Unterfahrschutz vorne/hinten und Trittbretter – alles ist in Schwarz gehalten Bild: Honda

Crossover ist ein Zauberwort in der Autobranche. Gemeint ist damit ein Fahrzeug, das nicht nur ein Segment bedient – und auf mehreren Hochzeiten tanzt. Zudem steht der Begriff wohl auch ein bisserl dafür, herkömmliche Grenzen zu überschreiten. Exemplarisch dafür steht der Honda HR-V, der nun in der attraktiven Ausstattungsvariante "Black Edition" verfügbar ist.

Design: Der Honda HR-V ist der Prototyp eines Crossover, er ist eine Mischung aus Minivan, Coupé und Kompakt-SUV. Ins Auge stechen sofort das gewölbte Dach und die raffiniert versteckten hinteren Türgriffe. Die "Black Edition" macht aus dem HR-V ein stilvolles, sehr aufregendes Fahrzeug. Außen ist das Paket, das nur in Kombination mit der Executive-Ausstattung verfügbar ist, gekennzeichnet durch Unterfahrschutz, Trittbretter, dem speziellen Frontgrill und den schwarten Spiegelabdeckungen. Die schwarz lackierten 18-Alus mit matter Klarlackbeschichtung runden mit dem in Schwarz gehaltenen Radmuttern das stimmige Gesamtbild ab.

Schwarz, stilvoll und sehr aufregend

Innenraum: Im HR-V-Wohnraum geht es ähnlich stilvoll weiter – mit feinem Leder für Sitze und Türverkleidungen. Allerdings ist das "Black Edition"-Paket mit 4804 Euro nicht ganz billig. Ein Musterschüler ist der Honda HR-V jedenfalls im Innenraum: Fahrer und beifahrer sitzen erhöht – und sie dürfen sich dennoch ein bisserl wie in einem Sportwagen fühlen. Möglich macht das die hohe Mittelkonsole, auf der der Schalthebel thront. Da dieser ebenso kurz ist wie die Schaltwege, greift man immer wieder gerne hin. Hinten wiederum sitzen die Passagiere wie in einem Van. Sie haben viel Platz und ausreichend Beinfreiheit.

Immer wieder Freude bereiten die "Magic Seats", die es unverständlicherweise nur bei Honda gibt: Die hinteren Sitzkissen können im HR-V wie im Kino hochgeklappt werden, was die Variabilität noch einmal erhöht. So können sperrige Dinge (Fahrrad, Waschmaschine) transportiert werden, ohne die Heckklappe öffnen zu müssen.

Schwarz, stilvoll und sehr aufregend

Ebenfalls praktisch ist die hoch aufragende Mittelkonsole. Darin befinden sich zwei Becherhalter mit einer eingebauten Falltür in den "Keller". Sie nehmen wahlweise hohe Flaschen auf. Oder eben Dosen bzw. Becher – und darunter kann man Schlüssel, Geldtascherl oder Smartphone verstecken.

Fahrwerk: Die Abstimmung geht eher in die sportliche Richtung, ohne jedoch unnötig hart zu sein. Wankbewegungen in Kurven gibt es daher kaum – dafür merkt man es halt ein bisserl, wenn man über Kopfsteinpflaster fährt. Viel investiert hat Honda bei der Geräuschdämmung – was die Passagiere auf jedem Kilometer freut.

Motor: Der Diesel mit 120 PS passt hervorragend zum Auto. Der Selbstzünder geht ordentlich zur Sache und knausert dabei beim Verbrauch. Ein voller Tank reicht fast für 1000 Kilometer.

Fazit: Der HR-V nimmt nicht nur wegen seines Crossover-Charakters eine Sonderstellung im Rudel der Kompakt-SUV ein, er begeistert vor allem mit seinen inneren Werten. Denn in Sachen Variabilität ist der Fünftürer ganz vorne dabei.

Honda HR-V 1.6 i-DTEC Executive „Black Edition“

Preis: ab 34.544 Euro
OÖN-Testwagen 34.544 Euro

Motor: Vierzylinder-Diesel mit Turbolader
Hubraum 1597 ccm
Leistung 88 kW (120 PS) bei 4000 U/min
max. Drehmoment 300 Nm bei 2000 U/min

Verbrauch (MVEG)
Stadt/Land/Mix 4,4/3,9/4,1
OÖN-Test 5,4
Tank/Kraftstoffart 50 l/Diesel

Umwelt: Euro-6
CO2-Ausstoß 108 g/km

Antrieb: Front
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe

Fahrleistungen:
0 auf 100 km/h in 10,5 sec
Spitze 192 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4294/1772/1605 mm
Radstand 2610 mm
Leergewicht 1324 kg
Zuladung 546 kg
Kofferraum 393 bis 1533 Liter
Anhängelast gebr. 1400 kg

Garantie: 3 Jahre/100.000 km

Plus: Sparsam, äußerst variabler Innenraum, viele Ablagen, hohes Sicherheitsniveau, exzellent verarbeitet, praktische Ablagen

Minus: Eingeschränkte Sicht nach (schräg) hinten, kein Allrad

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Artikel Clemens Schuhmann 18. November 2017 - 00:04 Uhr
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