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Der Stadt-Cowboy reizt schon vor seinem Start die Käufer

Kia Stonic – "So viele Vorbestellungen hatten wir noch nie!"

Der Stadt-Cowboy reizt schon vor seinem Start die Käufer

4,14 Meter lang, hohe Sitzposition, bis zu 1155 Liter Ladevolumen: Der Stonic trifft den Nerv der Autofans. Bild: Kia

"Unser neues Flaggschiff!" Selbstbewusst holte der Kia-Europa-Sprecher den neuen Kompakt-SUV vor den Vorhang. "Unser neues Flaggschiff!", wiederholte der PR-Mann. Wenige Minuten später kühlte Bernhard Denk die Emotionen. "Der Stonic ist unsere vierte Säule – nach dem Sportage, Rio und c’eed", sagt der Kia-Österreich-Chef. Freilich: "So viele Vorbestellungen hatten wir noch nie bei einem Modell." Also doch ein neues Flaggschiff?

Der Stonic mag’s bunt

Aufgebaut auf der Rio-Plattform, wird der Crossover nur als Fronttriebler produziert. Allrad? Fehlanzeige! Der 4,14 Meter lange Stadt-Cowboy tritt also gegen Opel Mokka, Mazda CX-3 und Renault Captur an. Dafür mag’s der Koreaner richtig bunt: Fünf Dachfarben, neun Karosseriefarben sowie drei Interieurfarben können nach Belieben gemixt werden.

In der Basis-Ausstattung "Titan" fahren Klima, Sitz- und Lenkradheizung sowie RDS-Radio mit 7-Zoll-Touchscreen serienmäßig mit. In der höchsten Variante, "Gold", packt Kia ein 7-Zoll-Navi inklusive Rückfahrkamera, das Notbremssystem, den Fernlichtassistenten sowie einen Tempomaten etc. hinein. Kurzum: Vor allen wichtigen Extras steht ein dickes Hakerl.

Optisch verdient das Basismodell innen das Attribut "nüchtern", in höheren Ausstattungsstufen hingegen weiß der Stonic zu gefallen. Die Rückbank lässt sich 60:40 umklappen, dadurch steigt das Ladevolumen des Fünftürers von 352 auf 1155 Litern an.

Auf den ersten OÖN-Testkilometern verblüffte der neue Kia. Mit mehr als Tempo 80 auf nassem Untergrund das Lenkrad nach links verreißen und voll in die Eisen steigen: Der Stonic steht nach geschätzten 25 Metern. Und den flotten Slalom packt der Koreaner locker – das ESP hielt den Stonic perfekt in der Spur. Atemberaubend! Kaum jemand hätte dem Koreaner derlei Top-Fahreigenschaften zugetraut.

Als rau entpuppte sich der 1,6-Liter-Diesel, dafür sprintet der 110-PS-Vierzylinder schon aus dem Drehzahlkeller los. Leiser, aber auch ein wenig drehfauler zeigte sich der kleinste Benziner (84 PS). Der Stonic steht bereits in den Kia-Schauräumen. Einstiegspreis: 15.790 Euro.

 

Die Motoren

Drei Benziner und ein Diesel werden angeboten. Der 1,0-Turbobenziner leistet 120 PS und emittiert 115 g CO2 pro km. Der 1,2- und der 1,4-Saug-Benziner produzieren 84 bzw. 99 PS. Der 1,6-Liter-Turbodiesel erreicht 110 PS und stößt 109 g CO2 pro km aus. Serie ist ein 6-Gang-Schaltgetriebe (1,2-Liter: 5-Gang)

 

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Artikel Carsten Hebestreit 04. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
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