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Der Polo spielt auf dem Golf-Platz und lässt sich Tricks vom Bruder zeigen

Der Kleine wuchs erstmals auf mehr als vier Meter Länge und spendiert richtig viel Platz.

Der Polo spielt auf dem Golf-Platz und lässt sich Tricks vom Bruder zeigen

LED-Lichter, adaptiver Tempomat, Multikollisionsbremse: Der Polo bekommt technische Feinheiten. Bild: VW

Erinnern Sie sich noch an den Golf III? Der Wolfsburger maß 4,02 Meter in der Länge und war damit ein ganz Großer. Das war 1991. Heute knacken selbst Kleine diese Vier-Meter-Marke. Wie der neue VW Polo. Die sechste Generation streckt sich auf 4,05 Meter und ist damit um drei Zentimeter länger als der große Bruder aus den Neunzigern.

Technisch ist das Wachstum rasch erklärt: Der Polo, von dem seit der Premiere im Jahr 1975 weltweit 14 Millionen Einheiten verkauft wurden, ist erstmals auf dem MQB aufgebaut, auf dem Modularen Querbaukasten. Diese Plattform verwendet auch der aktuelle Golf. Der Vorteil für den Polo: Der Radstand konnte um neun Zentimeter gestreckt werden, neben der Beinfreiheit legte auch das Ladevolumen zu (+71 Liter auf 351 Liter. Der Golf VII schluckt nur 29 Liter mehr).

Dass der kompakte Wolfsburger dem großen Bruder verblüffend ähnlich sieht, ist weder ein Versehen noch ein Nachteil. Motto: "Mama, ich habe den Golf geschrumpft!" Denn auf die Größe kommt’s doch an – zumindest in der Stadt. Und da machen ein paar Zentimeter weniger oft den entscheidenden Unterschied aus – zum Beispiel bei der Suche nach einem der raren Parkplätze.

Geniales Active Info Display

Dafür packt VW in den kleinen Kompakten rein, was bisher den teureren Modellen vorbehalten war: adaptiver Tempomat (ACC), LED-Scheinwerfer, Multikollisionsbremse, Toter-Winkel-Assistent. Erstmals verbauen die Niedersachsen auch das Active Info Display, mit dem sich der Bildschirm hinter dem Lenkrad eigens gestalten lässt. Im Polo ist die zweite Generation des Systems, das sich von Audis genialem Virtual Cockpit ableitet, im Einsatz (ab Ende Oktober bestellbar).

Vier Benziner (65, 75, 95 und 115 PS) sowie erstmals ein CNG-Erdgas-Antrieb (90 PS) werden ab der Markteinführung in der zweiten Oktoberhälfte angeboten. Später folgen ein 150-PS-Benziner sowie der 200-PS-TSI aus dem Golf GTI. Nachgereicht werden ab November auch zwei Diesel (80 und 95 PS). Wobei die Motoren ab 95 PS auch wahlweise mit einem 7-Gang-DSG-Getriebe geordert werden können.

Preislich startet der Kompakte aus Wolfsburg bei 13.990 Euro (1,0 mit 65 PS). (heb)

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Artikel 09. September 2017 - 00:04 Uhr
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