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Das ewige Spiel: Finde die (Park-)Lücke

Die App EasyPark hilft bei der Parkplatzsuche – Pilotprojekt in Linz – Suche nach der höchsten Wahrscheinlichkeit.

Das ewige Spiel: Finde die (Park-)Lücke

Die App EasyPark ist einfach aufgebaut, die Darstellung ist übersichtlich. Bild: heb

Es ist zum Verzweifeln: Auch bei der dritten Runde um den Häuserblock findet man keine freie Parklücke. "Wir können auch keinen freien Parkplatz garantieren", sagt Nico Schlegel, Geschäftsführer von EasyPark Österreich/Deutschland. "Aber wir können bei der Parkplatzsuche helfen!" Und das geht so: EasyPark, das seit 1999 Handyparken anbietet, hat die Daten seiner sechs Millionen Kunden in Europa ausgewertet. Und hat selbst diverse Städte besucht, die Straßenzüge abgefahren und weitere Daten gesammelt. Schlegel spricht von einem "sehr aufwändigen Projekt", das seit zehn Jahren läuft.

Aufwändige Berechnung

Tatsächlich errechneten die EasyPark-Programmierer die Wahrscheinlichkeiten, mit der in dieser oder jener Straße ein freier Parkplatz zu finden ist. "Die Chancen variieren freilich im Lauf eines Tages", sagt Produktmanager Alexej Schmidt. Diese zeitlichen Unterschiede wurden bei der Wahrscheinlichkeitsrechnung mitberücksichtigt.

Die Parkplatzsuche beginnt mit der Eingabe des Zieles in der App. Wobei der Lenker aussuchen kann, ob die Parkplatzsuche unmittelbar vor Erreichen des Zielpunktes starten soll oder erst danach. Die Straßen rund um das Ziel werden dann rot, gelb oder grün angezeigt – je nachdem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, in dem Bereich eine Lücke zu finden. "Grün bedeutet, dass die Chance auf einen freien Stellplatz etwa 80 Prozent beträgt", sagt Schmidt. Gelb 50 Prozent, Rot 0 bis 10 Prozent.

Höhere Chancen durch die App

Egal, ob grün, gelb oder rot: Die Chancen steigen durch das Benützen der Smartphone-App zwar, die Parkplatzsuche bleibt aber letztendlich ein Glücksspiel. Wobei sich Autofahrer in der eigenen Stadt ohnehin bestens auskennen und eine App wie EasyPark vor allem auf fremdem Terrain hilfreich ist.

"Die Parkplatz-Suchfunktion ist kostenlos, wir verdienen erst Geld, wenn der Lenker unser Handyparken nutzt", sagt Schlegel.

 

EasyPark

1999 als Start-up in Skandinavien gegründet, wuchs EasyPark rasch. Zuerst mussten noch Tastenkombinationen auf dem Handy für einen digitalen Parkschein gedrückt werden, seit 2006 ist die EasyPark-App auf Smartphones im Einsatz. Einfach Parkdauer einstellen, Auto auswählen – fertig. Die Parkgebühr wird minutengenau und via Kreditkarte abgerechnet. EasyPark funktioniert in 700 Städten in zwölf europäischen Ländern. Das Pilotprojekt mit der Parkplatzsuche startet dieser Tage in 32 Städten – darunter Linz. In Österreich folgen Graz und Salzburg.

 

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Artikel Carsten Hebestreit 30. April 2018 - 00:04 Uhr
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