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BMW i3

Begehrter Stromer: BMW i3 Bild: BMW

Elektrisierte Autowelt: Pläne der Autohersteller bis 2021

Ab 1. Jänner 2017 erhalten auch die Privaten mehr als 4000 Euro Förderung beim Kauf eines E-Autos. Wir geben einen Über- und einen Ausblick über die Elektro-Modell-Palette.

19. Dezember 2016 - 00:04 Uhr

Audi e-tron: Die Ingolstädter sind – wie auch die anderen Marken des VW-Konzerns – unter Zugzwang. Die OÖN testeten zwar Hybrid-Modelle der Vier-Ringe-Marke und durften schon einen Brennstoffzellen-Audi fahren, doch ein reines E-Auto fehlt im Prospekt. 2015 kündigten die Franken auf der IAA einen E-Wagen an: drei E-Motoren, in 30 Minuten 400 Kilometer Reichweite geladen. Der Name: e-tron quattro. Doch der Erscheinungstermin ist ungewiss.

BMW X3: Mit dem i3 elektrisierte BMW 2013 die Autowelt. Dieser Tage kommt die 300-Kilometer-Version. Und danach? Da hüllen sich die Münchner in Schweigen. Nur soviel: 2020 ist der Launch eines vollelektrischen X3 geplant.

Hyundai Ioniq: Den Südkoreanern gelang mit dem Ioniq ein Volltreffer. Das Konzept Hybrid/Plug-in-Hybrid/Elektro in einem Auto ist nicht neu, doch für die Umsetzung gebührt Hyundai eine tiefe Verneigung (OÖN-Test auf Seite 2). Dieser Tage rollte die E-Version nach Österreich: 280 Kilometer Reichweite, 120 PS und 295 Nm. Im Frühjahr 2017 folgt der Plug-in-Hybrid mit 105 PS (Benziner) bzw. 61 PS (E-Motor). In den nächsten drei Jahren kommen "weitere Modelle mit alternativen Antrieben", verriet Hyundai. "Wir können davon ausgehen, dass es sich um die Segmente mit Wachstum-Potenzial handelt." Will heißen: Da rollen E-SUV-Modelle heran.

Jaguar I-Pace: Die Engländer bauen sportliche Limousinen, bei denen stets reichlich PS-Reserven unter den Motorhauben warten. Weil Leistung satt, aber auch CO2-Emission üppig bedeutet, muss sich Jaguar mit dem emissionslosen Antrieb auseinandersetzen. Vor wenigen Tagen stellte Jaguar in Los Angeles prompt den I-Pace vor. Noch als Studie getarnt, dürfte das Konzept aber nahe an der Endversion sein. Die Daten sind stark: Zwei E-Motoren produzieren 400 System-PS und 700 Newtonmeter maximales Drehmoment. 2018, so planen die Engländer, ist der I-Pace serienreif und kann bei Magna in Graz vom Band rollen.

Kia Soul EV/Niro: Der witzig-pfiffige Soul EV düst seit Anfang 2015 durch Österreich und verblüfft mit seinem ungewöhnlichen Konzept und mit mehr als 160 Kilometer realer Reichweite (OÖN-Test). In Kürze soll auch der Kia Niro, der technisch baugleiche Bruder des Hyundai Ioniq, in der E-Version auf den Markt kommen. Mit beiden Modellen sind die Südkoreaner schon gut aufgestellt. Für 2018 ist geplant, dass der Soul EV mit größerer Reichweite kommt.

Mazda: Die Japaner schlugen einen anderen Weg ein und forcierten die Eigen-Erfindung Skyactive. Diese Benziner lassen Turboaufladung und Downsizing beiseite und schaffen mit anderen Finessen den Spritkonsum zu drosseln. Ein E-Auto? Bisher Fehlanzeige. Und doch läuft, was bei vielen Herstellern im Fluss ist: die Entwicklung reiner E-Autos. 2019, so lässt Mazda in seine Trickkiste blicken, kommen zwei E-Modelle, die von der Größe her im Segment des Mazda2 parken dürften.

Mercedes EQ: Die elektrisierte B-Klasse (Reichweite 200 Kilometer) war ein Versuch, die Räder in der Elektromobilität auf den Asphalt zu bringen. Doch der Erfolg blieb aus. Die Strom-Version ist ein Ladenhüter. Entmutigen ließ sich Mercedes nicht und und überraschte Ende September 2016 in Paris mit der Studie EQ: ein elektrisches SUV-Coupé mit 500 Kilometern Reichweite. 2019 soll der Strom-Stuttgarter in den Schauräumen stehen. Und zwar mit fast demselben Design, das in Frankreich zu sehen war. Bis 2025 sollen noch neun weitere Mercedes-Stromer folgen.

Mitsubishi Yellow Cab: Das SUV-Segment boomt. Daran wird auch die (elektrische) Zukunft nichts ändern. Deshalb steht bei den "Drei Diamanten" ein Sport-Utility-Vehicle mit E-Antrieb in der Pipeline. Je ein 95-PS-E-Motor an der Vorder- und an der Hinterachse ergeben einen elektrischen Allradler, die Batterie speichert 45 kWh. Damit schafft das 4,35 Meter lange "Yellow Car" 400 Kilometer. Die Markteinführung in Europa ist Ende 2019/Anfang 2020 geplant.

Mini: Die Engländer können keinen Bogen um Stromer machen. Ein E-Mini ist für 2019 angekündigt.

Opel Ampera-e: Mit dem e-Ampera schafft Opel zwar keinen finanziellen Erfolg, dafür ernteten die Rüsselsheimer (mit der US-Mutter GM) viel Applaus für das Konzept. Nun versucht Opel erneut in die E-Mobilität einzusteigen – mit dem Ampera-e. 500 Kilometer Reichweite, 204 PS, 150 km/h Spitze: In den USA und Deutschland wird das E-Mobil im Frühjahr 2017 eingeführt, wann der Stromer nach Österreich kommt, hängt vom Erfolg in den beiden Ländern ab.

Porsche: Ab 2020 gibt auch Porsche Strom: 600 PS, 500 Kilometer Reichweite, in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.

PSA (Citroen/Peugeot): Bisher reduzierten Citroen und Peugeot ihr Elektro-Engagement auf den C-Zero bzw. Ion (Beide baugleich mit dem Mitsubishi I-Miev). Die Reichweite ist begrenzt, der Erfolg überschaubar. Aktuell arbeiten die Franzosen an vier reinen E-Modellen, die ab 2019 kommen sollen.

Skoda: Die Tschechen lassen sich elektrisieren – vermutlich werden aber bestehende Modelle mit E-Antrieben ausgerüstet. Der erste Stromer soll 2019 kommen.

Smart: 160 Kilometer Reichweite sind genug, sagt Smart und schickt Anfang 2017 den ForTwo, ForFour und das Cabrio elektrisch auf den Asphalt.

VW: Die Wolfsburger zeigten auf der Autoshow Paris ihre Vorstellung von der E-Mobilität. Die Studie namens I. D. schlug ein. Das Serienmodell soll 2020 kommen – mit 600 Kilometern Reichweite.

 

Die Autohersteller im Überblick (PDF):



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Kommentare

„ich bin für Klimaschutz und Umweltschutz ohne wenn und aber ! “ pepone ich bin für Klimaschutz und Umweltschutz...
„noch dazu ,das nur leute sinddie sich solche autos sowisoleisten können!!!!!!!!!!!!“ despina15 noch dazu ,das nur leute sinddie sich s...
„Dann wird es Zeit, daß man sich überlegt wo der viele Strom herkommen soll ! “ dachbodenhexe Dann wird es Zeit, daß man sich überlegt...

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