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Kia Rio Gold: Unaufgeregter Typ mit seriösem Auftritt

Der Kia Rio Gold kann durchaus mit seinen "Polo-Corsa-Fiesta"-Konkurrenten mithalten.

Unaufgeregter Typ mit seriösem Auftritt

Erster Eindruck: rundum gefälliges Design. So wird der Kia Rio auch in Lissabon zum Blickfang. Bild: Kia

Die Koreaner haben sich wirklich alle Mühe gegeben und beim neuen Kia Rio sichtbare Fortschritte beim Design gemacht. Von grauer Maus kann schon lange keine Rede mehr sein. Der Rio Nummer 4 sieht gut aus, und es macht Spaß, mit ihm unterwegs zu sein – denn er kommt schnell und gut auf Touren.

Der Preis erscheint mit 11.690 Euro auf den ersten Blick recht okay. Wer sich das Fahrerlebnis mit den vielen angebotenen Extras etwas "verschönern" will, der darf sich nicht wundern, wenn der Kia Rio schnell mit fast 20.000 Euro zu Buche schlägt und damit mit seinen "Polo-Corsa-Fiesta"-Konkurrenten gleichzieht.

Design: An der Form wurde viel geschliffen, weniger dafür am Format. Der Neue ist nur um knapp zwei Zentimeter in der Länge gewachsen. Von vorne besticht er mit einem Kühlergrill in der Kia-typischen "Tigernasen"-Form. Das Design ist alles andere als effekthascherisch, dafür erscheint der Kia Rio als zeitlos, solide und durchaus formschön und schnörkellos.

Innenraum: Auch innen wirkt der Kia Rio sehr aufgeräumt und sachlich. Vorne gibt’s wirklich viel Platz. Die Sitze sind bequem. Hinten wird’s etwas enger, aber durchschnittlich große Mitfahrer haben ausreichend Platz für ihre Beine. Ablagen und Staufächer garantieren, dass Schlüssel, Brillen und andere "lebenswichtige" Accessoires gut untergebracht werden können, ohne hin und her zu rutschen. Das Touchscreen-Navi ist richtig einfach zu bedienen, und man findet mit Sicherheit den richtigen Weg – sollte der in ein Shopping-Center führen, kann man den Einkauf gleich im Kofferraum verstauen, der von 288 auf 325 Liter gewachsen ist. Durch das Umklappen der asymmetrisch geteilten Rücksitzbank lässt sich das Fassungsvermögen zudem sehr schnell flexibel erweitern. Zudem verfügt der Kia Rio ab Werk über sechs Airbags, Zentralverriegelung, elektrische Fensterheber und ein Audio-System.

Unaufgeregter Typ mit seriösem Auftritt

Fahrwerk: Und weil Kia dem Rio eine Sechsgang-Schaltung angedeihen ließ, schlägt er sich auch auf der Autobahn sehr tapfer: Die Lenkung sehr präzise, das Tempo hoch, die Drehzahl und mit ihr der Geräuschpegel erstaunlich niedrig und das Fahrwerk sportlich entspannt. So wird der Stadtflitzer beinahe zum Langstreckenauto.

Unaufgeregter Typ mit seriösem Auftritt

Motor: In unserem Testwagen steckte der neue Dreizylinder-Turbobenziner, der aus 1,0 Liter Hubraum 120 PS schöpft. Die Maschine ist quirlig und bringt den Rio gut in Fahrt. In diesem Kleinwagen kommt man in 10,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100.

Fazit: Der Koreaner wird seinen europäischen Mitbewerbern mit Sicherheit Konkurrenz machen. Er ist formschön und gut ausgestattet. Außerdem kommt er als einziger Kleinwagen mit sieben Jahren Garantie auf den Markt.

Kia Rio Gold 1.0 T-GDI

Preis: ab 12.690 Euro
OÖN-Testwagen 19.990 Euro

Motor: Dreizylinder Turbobenziner
Hubraum 998 ccm
Leistung 88 kW (120 PS) bei 6000 U/min
max. Drehmoment 172 Nm bei 1500 bis 4000 U/min

Verbrauch (MVEG):
Stadt/Land/Mix 5,6/4,2/4,7
OÖN-Test 6,3 l
Tank/Kraftstoffart 45 l/Super

Umwelt: Euro-6
CO2-Ausstoß 107 g/km

Antrieb: Vorderrad
Getriebe 6-Gang-Schaltgetriebe

Fahrleistungen:
0 auf 100 km/h in 10,2 sec
Spitze 190 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4065/1725/1450 mm
Radstand 2580 mm
Leergewicht 1160 kg
Zuladung 460 kg
Kofferraum 325 bis 980 Liter
Anhängelast gebr. 1000 kg

Garantie: sieben Jahre

Plus: moderner, sehr gut gedämmter Innenraum, laufruhiger Motor, sportliches Fahrwerk, lange Garantiezeit

Minus: Die Ausstattungspakete sind Preistreiber.

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Artikel Barbara Rohrhofer 25. September 2017 - 00:04 Uhr
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