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Pionierarbeit für Habau-Jungmanager

PERG/PLOIESTI. Mit 29 Jahren ist Karl Leidenfrost jüngster Geschäftsführer bei einer Tochterfirma des oberösterreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmens Habau. Er baut in Rumänien mit zwei anderen Österreichern den Markt auf.

Karl Leidenfrost Bild: Habau

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Karl Leidenfrosts Vater war in der Baubranche tätig, also entschied sich der junge Wiener vorerst auch für eine technische Ausbildung an einer HTL, Fachrichtung Tiefbau. Die ersten Berufserfahrungen sammelte er als Bauleiter bei der Habau-Tochter Held & Francke.

Jus nach Praxis-Jahren

Nach drei Jahren Baustellengeschäft wurde der Wunsch, sich auch einem anderen Interessensgebiet zu widmen, immer stärker: Leidenfrost absolvierte das Studium der Rechtswissenschaft in Wien. Mit zwei soliden Ausbildungen in der Tasche suchte er nun nach neuen Herausforderungen, die ihm bei dem Perger Familienunternehmen geboten wurden: Gemeinsam mit Harald Dragan und Christian Kastner leitet er seit Kurzem die rumänische Habau-Niederlassung in Ploiesti, 60 Kilometer von Bukarest entfernt.

„Um an solchen Standorten zu arbeiten, braucht es schon auch eine Freude an Herausforderungen und Abenteuern“, weiß die Geschäftsführung der Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft, Karl Trauner, Anton Karner und Karl Steinmayr. Sie wollen „jungen, tüchtigen Menschen, die diese Berufung haben, die Chance geben, sich zu profilieren.“

Flexibilität ist Pflicht

Diese Chance will Leidenfrost nutzen. Er arbeitet im Zentrum der rumänischen Erdölindustrie hauptsächlich für die OMV-Tochter Petrom. „Man lebt und arbeitet in einer völlig fremden Umgebung. Es stellen sich andere Probleme als in Österreich. Nur wer anpassungsfähig ist, kommt klar.“

Als ausländische Firma habe man es nicht unbedingt leichter in einem fremden Land, man wisse nie, mit wem man zu tun habe, Neider blieben nicht lange aus, hat der Jung-Manager erkannt. Momentan überlegt er, neben dem Rumänisch-Lernen eine kaufmännische Ausbildung über ein Fernstudium zu beginnen.

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Artikel 31. Januar 2009 - 00:04 Uhr
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