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OLED-Technologien und ultrarealistische Bilderlebnisse

Bild: Messe Berlin

OLED-Technologien und ultrarealistische Bilderlebnisse

Mit welchen Themen, Produktneuheiten und Line-ups sich die Hersteller auf IFA 2017 vorbereiten, zeigten die ersten Präsentationen namhafter Aussteller.

Von Sonderthemen-Redaktion, 05. August 2017 - 00:04 Uhr

Spannenden Input bot das Innovationsforum gfu Insights und Trends der gfu Consumer und Home Electronics GmbH, Frankfurt, Veranstalter der IFA im bbcc Berlin Congress Center. Auf der zweistündigen Veranstaltung, die von Judith Rakers moderiert wurde, gaben hochrangige Vertreter der Consumer & Home Electronics aus verwandten Branchen und aus der Welt der Medientechnologien Einblick in aktuelle Themen und skizzieren Szenarien für künftige Entwicklungen.

Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu, eröffnete die Reihe der Themen-Vorträge. Er stellte die Ergebnisse der jüngsten Markt-Studie der gfu vor. Sein Beitrag Motive, Einstellungen und Kaufkriterien – die Konsumtrends in Consumer und Home Electronics ging unter anderem folgenden Fragen nach: Bleibt der Fernseher das beliebteste Gerät der Consumer Electronics? Verdrängen Streaming und Abo-Dienste das traditionelle Fernsehen? Wie wichtig sind Bildqualität und Bildschirmgröße? Wird Virtuelle Realität zum Marktrenner? Genießt Telemedizin zunehmend Vertrauen? Werden die Deutschen ein Volk von Hobbyköchen? Wird die Küche gar das neue Wohnzimmer? Manche Ergebnisse der Studie stützen die Erwartungen, andere überraschen. Insgesamt helfen sie, den Markt zu verstehen und die Aktivitäten von Industrie und Handel noch besser an den Bedürfnissen der Konsumenten auszurichten.

OLED-Technologien und ultrarealistische Bilderlebnisse
Präsentation am Stand von LG  
Bild: Messe Berlin

"Die Techniknutzung ist auf einem hohen Niveau, vielfach gibt es aber unterschiedliche Akzeptanz in den Altersgruppen. Auch die Anschaffungsbereitschaft für Consumer Electronics und Home Appliances ist unter den Befragten hoch. Dies sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche IFA von 1. bis 6. September in Berlin, die als internationaler Marktplatz und Treffpunkt der Branchen wieder einen umfassenden Überblick zu Neuheiten und Produkt- Premieren bieten wird", resümierte Hans-Joachim Kamp.

Produkte, die sich verstehen

Panasonic deckt alle Bereiche der 4K- oder UHD-Welt ab – von der Aufnahme per Kamera über die Speicherung und Archivierung bis hin zur Wiedergabe am Fernseher. "Dabei bieten wir nicht nur einzelne Geräte an, sondern eine Sortiment an Produkten, die sich miteinander verstehen"´, so Panasonic-Manager Mike Bolatzky.

Weshalb soll man zur Steuerung des smarten Zuhauses eine separate Zentraleinheit und damit ein weiteres Gerät aufstellen, wenn doch bereits ein zentrales Stück Technik im Wohnzimmer steht: der Fernseher. Aus diesem Grund baut TechniSat die Zentraleinheit und damit die Smart-Home-Steuerung direkt in ausgewählte Smart-TVs und Receiver ein. Die Anschaffung einer separaten Zentralkomponente ist damit überflüssig.

Der TP Vision-OLED-Fernseher mit der neuen P5 Perfect Pixel Engine und Amibilight bietet einzigartigen TV-Genuss. In Kombination mit Philips Hue entsteht ein Erlebnis, das wirklich alle Sinne berührt. Auf der IFA zeigt man, wie smartes Licht, emotionale Beleuchtung und Sprachsteuerung den Alltag bereichern.

OLED-Technologien und ultrarealistische Bilderlebnisse
TechniVista SL von TechniSat  
Bild: Messe Berlin

LG feiert auf der IFA mit dem OLED77W7V, dem 77 Zoll großen Modell der ultraflachen TV-Serie Signatur W, seine Deutschlandpremiere. Das innovative Design der W-Serie folgt LGs "Weniger ist mehr"-Philosophie und lässt alles Unnötige hinter sich, um die Schönheit des Bildschirms zu betonen. Das schlanke, rasiermesserdünne Profil des W7 lässt den Fernseher für den Betrachter nahezu in der Luft schweben und vermittelt das Gefühl, man könne ins Bild eintauchen. Und mit ihrer technischen Ausstattung sind die Geräte perfekt für extrem kontrastreiche HDR-Bilder gerüstet: Die Modelle der W7-Serie unterstützen sämtliche HDR-Standards und sind damit kompromisslos zukunftssicher.

Seit 2004 beschäftigt sich Sony schon mit OLED-Technologien für ganz unterschiedliche Anwendungen, für die Displays von mobilen Geräten, für Fernsehgeräte mit zunächst noch kleinen Bildschirmen und zum Beispiel auch für brillante, hochauflösende Sucher von Kameras. So hat das Unternehmen hohe, langjährige OLED-Kompetenz, die man nun auch für Fernsehgeräte mit großen Bildschirmformaten einsetzt. Gerrit Gericke von Sony Europe: "Unser Flaggschiff-Modell Bravia A1 besticht nicht nur mit der für OLED-typischen faszinierenden Bildqualität mit tiefen Kontrasten und brillanten Farben: Es hat auch eine außergewöhnlich elegante Silhouette, nicht zuletzt deshalb, weil das Gerät keine sichtbaren Lautsprecher hat: Der Bildschirm selbst erzeugt hier den Ton."

Loewe will führend in Bild und Klang sein. Deshalb zeigt man auf der IFA eines der größten Portfolios an OLED-Fernsehern. Fast alle Produkte des Sortiments verfügen über eine hochwertige integrierte Soundbar. Zahlreiche Auszeichnungen und Umsatzgewinne von 20 Prozent und mehr pro Jahr geben Loewe recht. Seit 2014 hat man seinen Marktanteil verdreifacht, berichtet CEO Mark Hüsges.

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