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Heizen mit Pellets – komfortabel und günstig

Heizen mit Pellets kann sich rechnen. Bild: colourbox.de

Heizen mit Pellets - komfortabel und günstig

Eine saubere Verbrennung und ein hoher Energiegehalt zeichnen eine Pelletheizung aus

Von Sonderthemen-Redaktion, 30. September 2017 - 00:04 Uhr

Wer sich für eine neue Heizung entscheiden will, steht oft vor der Qual der Wahl. Sie soll möglichst komfortabel zu bedienen sein, effizient heizen und langfristig niedrige Brennstoffkosten verursachen. Genau dies erfüllen beispielsweise moderne Pelletkessel. Eine Pelletheizung verbindet durch ihren sauberen und umweltfreundlichen Betrieb sowie den hohen Bedienkomfort die Vorteile einer Holzheizung und einer Gasheizung.

Pelletofen und Pelletkessel

Der Unterschied zwischen einem Pelletofen und einem Pelletkessel liegt unter anderem in der möglichen Wärmeleistung.

Wenn man nur einzelne Räume oder eine kleinere Wohnung beheizen will, kann ein Pelletofen die richtige Wahl sein. Dieser wird in der Regel wie ein Kaminofen im Raum aufgestellt und schafft durch freie Sicht auf die Verbrennung viel Behaglichkeit. Möchte man dagegen ein ganzes Haus mit Pellets beheizen, sollte man sich besser für einen Pelletkessel entscheiden. Dieser kann als Zentralheizung verwendet werden.

Egal, ob in Form eines Ofens oder eines Kessels – Heizen mit Pellets gilt als ausgesprochen modern und umweltfreundlich. Pellets stellen die komprimierteste Form von Holzenergie mit einem hohen Brennwert dar. Im Prinzip ist das Heizen mit Pellets eine konsequente Abfallverwertung bis aufs letzte Gramm. Denn in den Sägewerken fallen große Mengen an Holzabfällen an, welche durch die Pelletproduktion wirtschaftlich genutzt werden. Das ist gut für die Umwelt – zudem ist das Heizen mit Pellets preiswerter als das Heizen mit Öl oder Gas.

Niedrige Emissionen und geringer Stromverbrauch

Ein Beispiel für einen Pelletkessel mit kompakter und modularer Bauweise ist der PE1 Pellet des Grieskirchner Biomassekesselspezialisten Fröling. Mit einer Grundfläche von nur 0,38 Quadratmeter und einem Gewicht von unter 180 kg hat er einen minimalen Platzbedarf und punktet außerdem durch den leisen Betrieb, niedrige Emissionen und einen geringen Stromverbrauch.

Durch den raumluftunabhängigen Betrieb eignet sich der Pelletkessel auch besonders gut für den Neubau, speziell bei Niedrigenergie- und Passivhäusern. Besonders komfortabel ist die automatische Reinigung der Wärmetauscherrohre durch eingebaute Spiralfedern. Durch automatisches Auf- und Abbewegen lösen sich die Rückstände, die Heizflächen werden gereinigt und der Energieverbrauch ist dauerhaft niedrig.

Wohin mit den Pellets?

Hier gibt es vielfältige Lösungen und je nach benötigtem Pelletvolumen genügt oft schon eine kleine Fläche für den Lagerraum. Vollautomatisch und unkompliziert werden dann die Pellets vom Lagerraum zum Pelletkessel transportiert. Dabei kommen zum Beispiel Saugsondensysteme, Schneckensaugsysteme oder fertige Sacksilos und Erdtanks zum Einsatz.

Steuerung per Smartphone oder Tablet

Mit einer modernen Online-Steuerung können die Heizkessel rund um die Uhr von überall überprüft und gesteuert werden. Die wichtigsten Zustandswerte und Einstellungen können einfach und komfortabel via Internet abgelesen oder geändert werden. Zudem kann man einstellen, über welche Zustandsmeldungen man via SMS oder E-Mail informiert werden möchte: wenn die Aschebox zu entleeren ist oder auch bei einer Störungsmeldung.

Flexibel heizen

Für all jene, die noch etwas Stückholz zur Verfügung haben, gibt es auch die Möglichkeit, einen Kombikessel anzuschaffen. Diese können Stückholz und Pellets verfeuern. In zwei getrennten Brennkammern werden alle Anforderungen an die Brennstoffe Scheitholz und Pellets erfüllt.

Heizen mit Pellets – komfortabel und günstig
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Bild: Fröling
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