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Frisch gepflückt: Blühende Wandschönheiten

Bild: Erismann

Frisch gepflückt: Blühende Wandschönheiten

Blumentapeten gehören zu den beliebtesten Tapetendessins und sind ein Turbo-Booster für gute Laune. Kein Wunder, dass sie seit vielen Jahren angesagter Trend im Interiorbereich sind.

Von Sonderthemen-Redaktion, 22. Juli 2017 - 00:04 Uhr

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie einfach wunderschön sind und die Auswahl so grenzenlos.Wer beim Tapetentrend Blumen an romantische Streublümchen oder verspielte Ranken denkt, kennt die Blumentapeten 2017 nicht. Angesagt sind opulente Blumenbouquets in expressiven Farben. Die prächtigen Blüten wollen auffallen und wecken mit ihrer Pracht Erinnerungen an herrschaftliche Räume. Ob als stilvoller Kontrast zu klassischen Möbeln oder in Kombination mit zeitgenössischem Interior-Design setzen diese Tapeten wirkungsvolle Wohnakzente.

Flowerpower in Pastell

Wer es blumig mag, aber ein eher zurückhaltendes Design bevorzugt, sollte auf florale Dessins in zarten Pastelltönen setzen. Tapeten mit Blumen und Blüten in pudrigen Farbnuancen wie Vanille, Mintgrün, Mauve, Rosa oder Lavendel versprühen Romantik pur und wirken ziemlich entspannt. Vor allem mit Weiß und warmen Holztönen bilden sie ein echtes Traumduo, lassen sich dabei unkompliziert miteinander kombinieren. Die zurückhaltenden Pastelltöne passen aber auch perfekt zum Skandi-Stil mit seinen klaren Formen und Linien.

Blumen als Gute-Laune-Booster

Florale Tapeten bringen uns und unser Zuhause in heitere Frühlingslaune. Blüten, Blätter oder fröhliche Ranken in kräftigen Farben erzeugen ein frisches und entspanntes Wohnambiente und eignen sich perfekt, um beispielsweise eine einzelne Wand zu highlighten.

Tapete ist nicht gleich Tapete

Tapeten bieten eine nahezu unendliche Vielfalt bei Oberflächenstruktur, Farbqualität, evtl. Beschichtung und im Trägermaterial. Die Zahl der Druckgänge bzw. Farben, die Drucktechniken und Materialien bestimmen letztlich den Produktionsaufwand und damit den Preis der Tapete. Die DIN EN 235 unterteilt Wandbekleidungen dem Material nach in zwei Haupt- und acht Untergruppen. Bei so viel Auswahl ist für jeden etwas dabei.

Frisch gepflückt: Blühende Wandschönheiten
 
Bild: Deutsches Tapeteninstitut Janne Peters

Vliestapeten

Der große Vorteil von Wandbekleidungen auf Vliesbasis ist ihre besonders leichte Verarbeitbarkeit, in erster Linie das Wegfallen der Weichzeit – die Vliestapete kann direkt nach dem Einkleistern angebracht werden. Das Material ist dimensionsstabil und kann kleinere Risse überbrücken bzw. kaschieren. Wegen ihrer Wasser- und Dampfbeständigkeit können Vliestapeten auch sehr gut in Nassbereich und Küche eingesetzt werden. Außerdem lassen sie sich beim späteren Renovieren rückstandslos entfernen und trocken von der Wand abziehen, wenn die Untergrundvorbereitung und das Tapezieren nach Herstellerangaben durchgeführt wurden.

Papier oder Textil

Papiertapeten bestehen oft aus Recyclingpapier, das mehrfarbig bedruckt ist. Prägetapeten werden unter Druck reliefartig geprägt und gleichzeitig bedruckt, als sogenannte Duplextapete auch in der hochwertigen zweilagigen Prägung. Die Qualität von Papiertapeten bemisst sich nach ihrem Rohgewicht.

Textiltapeten sind auf Papierträger kaschierte Textilgewebe mit sich kreuzenden Fäden oder textilen Kettfäden, bei denen die Fäden nur in Längsrichtung mit dem Träger verklebt sind. Zusätzlich können Textiltapeten im Siebdruckverfahren bemustert und gefärbt werden.

Naturwerkstofftapeten

Diese speziellen Wandbeläge werden teilweise noch in Handarbeit hergestellt und gestaltet. Von Gras oder Blättern bis hin zu Kork sind bei der Wahl des Materials hier keine Grenzen gesetzt. Die Oberfläche wirkt dabei immer lebhaft.

Überstreichbare Varianten

Tapeten dieser Kategorie gibt es in einer Vielzahl an Materialien. Von Produkten aus Glasfaser über Kunststoff bis zu Textilien. Und auch in diesem Segment ist die Vliestapete auf dem Vormarsch, wegen der praktisch unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten besonders beliebt in Verbindung mit Strukturelementen.

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