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Geldwäsche: "Immobilienmakler sollten das Thema nicht unterschätzen"

LINZ. Risikomanagement ist in der Praxis mit überschaubarem Aufwand bewältigbar.

Geldwäsche: "Immobilienmakler sollten das Thema nicht unterschätzen"

Immoday 2018 in den neuen Promenaden Galerien: Gernot Fellinger (v.li.), Walter Strametz, Manfred Haimbuchner, Gino Cuturi, Mario Zoidl, Georg Bruckmüller Bild:

"Wir sind ausverkauft!" So eröffnete Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Oberösterreich, den diesjährigen "Immoday" am vergangenen Mittwoch.

Mit ein Grund dafür dürfte gewesen sein, dass die Veranstaltung im OÖNachrichten-Forum in den neuen Promenaden Galerien stattfand. Hausherr Gino Cuturi begrüßte die knapp 300 Gäste und präsentierte kurz dieses für die Linzer Innenstadt so wichtige Immobilien-Projekt.

Die Fachvorträge widmeten sich einerseits dem für die Immobilienmakler wichtigen Thema Geldwäsche und andererseits dem Zukunftsthema "Immobilien und Blockchain".

Die Geldwäsche-Novelle 2017, die in der Gewerbeordnung umgesetzt wurde, soll verhindern, dass das Finanzsystem der EU zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verwendet wird. "Unterschätzen Sie dieses Thema nicht", sagte Rechtsanwalt Georg Bruckmüller. Auch wenn die neuen gesetzlichen Bestimmungen auf den ersten Blick kompliziert sind, das Thema sei mit überschaubarem Aufwand bewältigbar, sagte Bruckmüller. Wichtig sei aber, dass auch die Mitarbeiter sensibilisiert und Verdachtsfälle sofort gemeldet werden. Denn die Strafen sind hoch: bis zu 30.000 Euro kostet es, wenn man einen Verdachtsfall nicht sofort an die zuständige Stelle des Bundeskriminalamtes meldet.

Wird die Blockchain-Technologie auch die Immobilienbranche revolutionieren? Dieser Frage ging der Informatiker und Unternehmer Walter Strametz in seinem Vortrag nach. Diese "einzigartige" Technologie sei noch jung und ihr gesamtes Potenzial noch nicht absehbar. Er empfahl den Maklern, diese Technologie im Auge zu behalten. "Sie wird die Welt revolutionieren", sagte Strametz.

Landeshauptmann-Stellvertreter und Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner sagte, die Branche sei, auch was die gesetzlichen Rahmenbedingungen angehe, im Umbruch. Von der neuen Regierung erwartet er vor allem eine Mietrechtsreform: "Dabei müssen aber einige über ihren Schatten springen."

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Artikel Hermann Neumüller 19. Mai 2018 - 00:04 Uhr
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