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In Österreich mangelt es an kleinen Wohnungen

WIEN. s-Real: Bauträger sollten Nutzflächen reduzieren

In Österreich mangelt es an kleinen Wohnungen

Der Anteil an Ein-Personen-Haushalten steigt weiter. Bild: Wodicka

Weniger Personen leben heute in einem Haushalt als noch etwa vor zehn bis 20 Jahren. Dieser gesellschaftliche Wandel ist auf dem Immobilienmarkt zu spüren und schreitet schneller voran, als sich der Bestand ändert. Kleinwohnungen sind ein knappes Gut.

Wohnimmobilien seien im Schnitt 60 bis 80 Jahre alt und mit durchschnittlich fast 100 Quadratmetern Wohnfläche zu groß für eine steigende Zahl an Ein-Personen-Haushalten, hieß es am Mittwoch in einer Analyse der s-Real Immobilienvermittlung.

Geschäftsführer Michael Pisecky empfiehlt deshalb Bauträgern, kleine Wohnungen auch bis in die obersten Stockwerke zu errichten. Einheiten mit kleinerer Wohnfläche seien auch bei Anlegern gefragt, weil diese gut vermietet werden könnten. Größere Wohnungen würden hingegen überwiegend von Eigennutzern gekauft.

Wohnen auf dem Land beliebt

Im kommenden Jahr dürften aber nicht nur kleine Wohnungen, sondern auch wieder Einfamilienhäuser sehr gefragt sein. Das werde sich in den darauf folgenden Jahren verstärken, denn Häuser seien teilweise günstiger als große Wohnungen, so s-Real.

Dazu komme der Wunsch der Österreicher nach Freiflächen und danach, auf dem Land leben zu wollen. In einer Umfrage mit mehr als 2000 Teilnehmern präferierten 43 Prozent ländliches Wohnen.

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Artikel 30. Dezember 2017 - 00:04 Uhr
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