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Deutsche Immobilienpreise steigen langsamer

FRANKFURT. Eigentumswohnungen wurden in den ersten drei Quartalen 2017 um 7,8 Prozent teurer.

Deutsche Immobilienpreise steigen langsamer

Teures Pflaster München Bild: Colourbox

Der starke Anstieg der Immobilienpreise in Deutschland dürfte laut Experten 2018 an Schwung verlieren. Doch eine Trendwende sehen sie nicht, obwohl der Immobilienboom schon seit einem Jahrzehnt andauert und damit länger als üblich.

"Die Preise dürften weiter steigen, aber weniger stark als in den Vorjahren", sagte Reiner Braun, Vorstand beim Analysehaus Empirica, in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Der starke Neubau dämpfe den Auftrieb, auch wenn das Ziel für Hunderttausende neue Wohnungen deutschlandweit erneut verfehlt worden sei.

Auch der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) ist mit Blick auf die Immobilienpreise zurückhaltend. "Sie sind vielerorts schon sehr hoch", sagte der Präsident Andreas Mattner. Die Preise dürften daher im Durchschnitt stabil bleiben.

Die Bedingungen seien aber robust, eine Trendumkehr erwartet der ZIA nicht. "Die Wirtschaft brummt, die Zinsen dürften absehbar niedrig bleiben, und es ist viel Geld im Markt." Gerade die Großstädte blieben beliebt. "Der Trend zum Wohnen in den Innenstädten ist ungebrochen."

Laut Empirica-Daten haben die Immobilienpreise in Deutschland heuer kräftig angezogen. In den ersten drei Quartalen 2017 verteuerten sich Eigentumswohnungen um 7,8 Prozent, Ein- und Zweifamilienhäuser um 5,8 Prozent. Die Spanne ist aber enorm. Während in München Eigentumswohnungen pro Quadratmeter 6470 Euro kosten, sind es im Erzgebirge 781 Euro.

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Artikel 30. Dezember 2017 - 00:04 Uhr
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