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Immo-Investoren fordern eine Bauland-Initiative

WIEN. Verband präsentiert lange Wunschliste an die neue Regierung.

Immo-Investoren fordern eine Bauland-Initiative

Nicht immer wohnen bedürftige Mieter in Sozialwohnungen. Bild: Colourbox

Der Verband der Institutionellen Immobilieninvestoren (VII) hat am Dienstag eine Reihe von Forderungen an die künftige neue Bundesregierung gerichtet. Man wünscht sich steuerliche Investitionsanreize, eine schrittweise Anpassung von Altmieten an das Marktniveau, Änderungen bei den Eintrittsberechtigungen, eine Baulandinitiative und eine regelmäßige Überprüfung der Förderwürdigkeit im Wohnsektor.

Im Steuerrecht solle man den Investitionsfreibetrag (IFB) wieder einführen und auch verbesserte, also verkürzte Abschreibungsmöglichkeiten. Altmieten sollten schrittweise und sozial verträglich an das Marktniveau angepasst werden – jedenfalls bei Geschäftsräumen, aber auch im Wohnbereich –, hieß es bei einem Pressegespräch in Wien.

Bei den Eintrittsberechtigungen in Mietverträge solle es Adaptierungen geben, die Normenflut solle reduziert werden, und nötig sei auch eine Baulandinitiative. Zudem solle – für soziale Gerechtigkeit – die Förderwürdigkeit regelmäßig überprüft werden: "Ist diese nicht mehr gegeben, soll eine Anhebung des Mietzinses auch im sozialen Wohnbau möglich sein und die Mehreinnahmen daraus zweckgebunden für Wohnbauoffensiven verwendet werden."

Gerade bei Sozialwohnungen decke sich die Meinung der Befragten nicht mit der Realität, sagte VII-Präsident Wolfgang Louzek zu einer Umfrage von meinungsraum.at unter rund 1000 Wiener Mietern. Derzufolge zeigten sich nämlich 85 Prozent der Probanden überzeugt, dass in Wohnungen der Stadt Wien ohnehin zu 50 bis 75 Prozent sozial Bedürftige wohnen würden – tatsächlich sei es aber gerade einmal ein Viertel der Mieter.

Und auch die Einschätzung zu den Einkommenslimits für Gemeindewohnungen decke sich nicht mit der Realität, so Louzek vor Journalisten: Der Großteil der Befragten gehe von einem – erlaubten – Netto-Monatseinkommen für Einzelpersonen von höchstens 1500 Euro im Monat aus, tatsächlich liege die Obergrenze aktuell aber bei 3193 Euro.

Deshalb sei nachvollziehbar, warum so wenige sozial Bedürftige dort wohnen würden, meinte der VII-Präsident: "Da läuft ja offenbar etwas falsch, wenn behauptet wird, es mangle an leistbarem Wohnen."

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Artikel OÖN 25. November 2017 - 00:04 Uhr
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