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Wohnbau-Aufsichtsräte sollen sich weiterbilden

SALZBURG/LINZ. "Arge Eigenheim" stellte Programm vor.

Wohnbau-Aufsichtsräte sollen sich weiterbilden

Michael Pech (Aufsichtsratschef Gemeinnützige-Verband), Herwig Pernsteiner (Obmann Arge Eigenheim OÖ), Michaela Steinacker (Alpenland-Aufsichtsratschefin), Christian Struber (Arge-Bundesobmann), Alfred Graf (stv. Verbands-Obmann) Bild: Neumayr

Die Aufsichtsräte von Gemeinnützigen Wohnbauträgern sollten betriebswirtschaftliche, rechtliche und branchen-spezifische Kompetenzen haben. Dazu kommt die Einhaltung von Compliance-Regeln.

Darum stellte die "Arge Eigenheim" bei den 23. St. Wolfganger Tagen, die heuer ausnahmsweise in Salzburg stattfanden, ein Aus- und Weiterbildungsprogramm für Aufsichtsrats-Mitglieder vor – unter dem Motto "Fit&Proper".

Ab Herbst soll es Seminare in Linz und Wien geben. "Derzeit ist es noch ein freiwillig ausgerichtetes Programm, das in absehbarer Zukunft wohl auch verpflichtend sein wird", sagt Herwig Pernsteiner, Direktor der Innviertler ISG und Obmann der Arge in Oberösterreich. Es handle sich um einen wesentlichen Baustein für die positive Entwicklung eines Unternehmens. Wie bei Banken und Versicherungen dürfte es künftig auch in der Wohnungswirtschaft gesetzliche Regelungen dazu geben.

"Die Anforderungen an die gemeinnützigen Wohnbauträger werden immer komplexer, die Aufgabenstellungen zunehmend anspruchsvoller, und der Stellenwert von Transparenz und Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern wird höher", sagt Christian Struber, Chef von Salzburg Wohnbau und Bundesobmann der Arge.

150 Teilnehmer waren bei den St. Wolfganger Tagen dabei. Die Arge Eigenheim ist ein Zusammenschluss von rund 100 VP-nahen Gemeinnützigen Bauträgern. (az)

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Artikel 16. September 2017 - 00:04 Uhr
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