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Die Zukunft am Stadtrand

WELS. Stadtentwicklung ist keine Frage von öffentlich oder privat. Gut gemacht muss sie sein – Lernen vom Beispiel Stadtwohnpark.

15 Kommentare Tobias Hagleitner 05. August 2017 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
deskaisersneuekleider (975) 06.08.2017 22:18 Uhr
seppmueller (22) 06.08.2017 17:10 Uhr

die Versäumnisse der Stadtplanung der letzten 20 Jahre in Wels zeigen durchaus auch die"scheinbar gelungenen" Leuchtturmprojekte auf - kein "Gesamt-Konzept für eine nachhaltige Entwicklung der Baustrukturen - keine Öffentlichkeit in der Diskussion - Stadtplanung auf "Zuruf" ...........
es wird sehr viel gebaut in Wels - aber es gehen lebenswerte Stadträume zunehmend verloren - das Neue höher und sich selbst als Investment genügend - kein Beitrag für die Stadt, für die Strassen - ohne Bedeutung für den öffentlichen Raum - kein Ensemble, keine Atmosphäre, kein identitätsstiftender weil Milieu schaffender Stadt- und Lebensraum ---
Wels hat wie so viele anderen Orte und Städte noch viel viel Luft nach oben.............

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Meisterleister (3546) 06.08.2017 12:06 Uhr

In ein paar Jahren werden diese "Stadtteile" den Pariser Banlieus gleichen. Obwohl in Wels das nicht mehr so stark auffallen wird.

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Fragender (3732) 07.08.2017 00:40 Uhr
Gugelbua (15742) 06.08.2017 11:43 Uhr

Stadtrand gibts den sowas noch? es fängt doch gleich eine neue Gemeinde an da erkennt man die Grenzen gar nicht mehr grinsen
und die billige Bauweise von Flachdächern gefällt mir auch nicht, wos nach einem Jahr oder früher nass durchgeht grinsen

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yael (7127) 05.08.2017 14:37 Uhr

Was für eine betonierte Hässlichkeit

ich
sehe
nur

Sondermüll und die Bauschuttberge von morgen

Was war Österreich einmal ein schönes Land

Architektur
ist
nicht Geschmackssache

das Erkennen von Harmonie und Schönheit ist uns ohne Zweifel eigen,

das ist existentielles Sehen.

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reibungslos (6978) 05.08.2017 22:40 Uhr

"Kisten" dieser Art stehen überall auf der Welt. Der französischen Anthropologen Marc Augé nannte diese Zustände deshalb "Nicht-Orte" (Non-Lieux). Überall auf der Welt die gleichen Einkaufszentren, Flughäfen, Bahnhöfe, Autobahnen, Firmengebäude, und jetzt auch Wohnhäuser. Das Resultat ist eine kommunikative Verwahrlosung.

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yael (7127) 06.08.2017 10:48 Uhr

Tarek Leitner, Glückliche Orte, warum wir sie erschaffen sollen
...
Wir verzetteln uns
wir verschwenden
wir verschwinden
wir verblöden
....
Eine Gesellschaft, die Ortsgebundenheit als Hindernis empfindet, die gleichsam Sesshaftigkeit als zivilisatorische Fehlentwicklung begreift, kann die Qualität eines Ortes, seinen Geist, den genius loci also, nicht mehr wahrnehmen.

Das Konzept von Marc Augé korrespondiert mit der vernachlässigten künstlerischen Gestaltungskraft der Architekten. Die fehlt uns so sehr.

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TobiasHagleitner (4) 06.08.2017 09:58 Uhr

Die Beschreibung der zeitgenössischen Stadtentwicklung als Anhäufung sog. "Nicht-Orte" ist Ausgangspunkt des Artikels (s.o.). Ich sehe in den beschriebenen Bebauungen gerade einen Versuch, mit dieser nun einmal vorhandenen Landschaft umzugehen und einen "Ort" zu schaffen. Augés Konzept ist bei einer aufgeschlossenen anthropologischen Erkundung z.B. von Einkaufszentren oder Bahnhöfen m.E. ohnehin fragwürdig.

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yael (7127) 06.08.2017 10:37 Uhr

Danke, dieser Artikel von Roland Gnaiger ist mir so beeindruckend in Erinnerung, dass ich ihn herausgesucht habe:

http://diepresse.com/home/spectrum/zeichenderzeit/4983437/Das-Nichts-ist-die-Essenz

"Würden wir unseren Fokus vermehrt auf das Dazwischen, den Raum, die Stadt, das Dorf richten, dann könnten wir damit die Bauwerke von ihrem heutigen, vielfach überfordernden Anspruch entlasten."

Die Beziehung der Bauwerke zu ihrer Umgebung....

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daniglu (110) 05.08.2017 14:26 Uhr

Dünne Wände, Höhe Miete, Wohnraumlüftung! Wohnküche! Erbärmlich.

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Hillsmith (2363) 05.08.2017 23:29 Uhr

Mit anderen Worten: Billiger wohnen mit Mandi - ohne Rücksicht auf Barrierefreiheit, Altersgerechtheit oder sonst irgend eine Form von Nachhaltigkeit. Der Bumerang-Effekt ist vorprogrammiert.

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pkw05 (1185) 05.08.2017 13:03 Uhr

der Bauunternhmer (angerlehner, der Neffe)) ist längst in Konkurs, der Bauherr ist der bekannte Philantrop Stefan Pierer!

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hkn (4) 05.08.2017 13:58 Uhr

Ich kann mir nicht vorstellen, und will es auch nicht, dass diese Konsumschachteln, die vielleicht (??) dem Zeitgeist entsprechen, in 20, 30, 40 Jahren noch als "schöne" empfunden werden ??? Ob im Welser Zentrum oder am Thalheimer Reinberg, es hat an diesen Standorten diese "Architektur" ABSOLUT nix verloren!!!!

mfg
Hermann

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yael (7127) 05.08.2017 14:40 Uhr

dort nicht und anderswo auch nicht. Die werden nie schöner als sie jetzt sind.

Zweckmäßigkeit = Billigbauweise ohne Rücksicht auf Schönheit,

in ein paar Jahren sieht es abgesandelt und angeschimmelt aus, wirklich gute Architektur altert in Würde.

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