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Franz Riepl: "Baut angemessen!"

Architekt Franz Riepl aus Sarleinsbach stört, wie oberösterreichische Kommunen bauen. Auf der Baustelle des Gemeindeamts Wilhering macht er seinem Ärger Luft.

10 Kommentare Tobias Hagleitner 15. Juli 2017 - 00:04 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel
herzmensch (766) 18.07.2017 23:03 Uhr

Warum schaffen kirchliche Organisationen es besser und die Gemeinden nahezu gar nicht?

Beispiele wie das Kardinal König Haus in Wien, Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels, das Haus der Begegnung in Innsbruck und viele, viele kirchliche schöne Altbauten sind mit gelungenen modernen Anbauten ergänzt worden, mit Harmonie und Ästhetik erfüllen diese Räume wunderbar ihre Funktion.

Warum gibt es vergleichsweise kaum gute Architektur bei Gemeindeämtern? Am Geld kann es nicht liegen, die Kirche investiert sparsam.
Der Sinn für gute Architektur fehlt anscheinend den Gemeinden, leider entstehen mehr kühle, protzige Gebäude statt bürgernahe Mittelpunkte eines Ortes.

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ohnooo (1203) 17.07.2017 21:27 Uhr

Recht hat er. Im Mondseeland gibt es bereits eine Initiative, die sich gegen den hier grassierenden rücksichtslosen und gigantomanischen Bauwahn richtet. Plattenbauten waren noch vor wenigen Jahren der Inbegriff des Billigen, Geschmacklosen. Heute ist es schon üblich, Betonplatten aufzustellen, außen Styropor drauf und fertig ist der Graus. Am besten mit Flachdach, ideal bei unseren Wintern.

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europa04 (1713) 16.07.2017 09:34 Uhr

Alles was nicht von Franz Riepl geplant ist, muss er kritisieren

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herzmensch (766) 18.07.2017 23:07 Uhr

Die o.a. Kritikpunkte sind berechtigt, welche Einwände sprechen dagegen?

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Strachelos (4606) 15.07.2017 19:09 Uhr

In Linz scheint es in der Politik bzw in der Verwaltung niemand zu geben, der das Stadtbild im Auge hat. Dazu gehört auch die Umgebung wie zum Beispiel der Blick in das Mühlviertel. Diesen will man mit 2 Spekulationshochhäusern verschandeln.

In die Höhe bauen, warum nicht. Geht das nicht maßvoller ? Warum wurde Linz-Mitte nicht höher gebaut ?

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jago (36714) 15.07.2017 17:07 Uhr

> Es braucht Leute in Land und Gemeinden, die sich kümmern, die
> eine Haltung haben und das einfordern.

Mit "Haltung" geht es ja schon los, das Gegockel und das Gegacker über die Bürger hinweg. Da lernene sie bereits in der Schule was anderes.

Der Sägezahn ist eh schon ganz hoch oben :-/

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Gugelbua (15761) 15.07.2017 11:24 Uhr

wie heute gebaut wird mag ja schön und lustig sein doch bei den überteuerten Erhaltungskosten wird eingespart
und so sehen die Bauten dann auch aus ungepflegte Grünflächen verdreckte Vorplätze u.u.u

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seppmueller (22) 15.07.2017 09:04 Uhr

Atmosphäre, Identität und Milieu sind wesentliche Voraussetzungen für die Attraktivität unserer Ortszentren; Maßstab, Körnung und Qualität von Bestehendem erkennen, revitalisieren und räumlich weiterzuentwickeln - nachzuverdichten mit angemessen neuen "Häusern" weiterzubauen ist eine der grossen Herausforderungen der nächsten Jahre...........
neue - ganz normale - Häuser braucht das Land................

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herzmensch (766) 18.07.2017 23:13 Uhr

Fein, dass Sie von ganz normalen Häusern sprechen...!
Was ist ein normales Haus?

Eines, das > 100 Jahre standfest ist, das relativ nutzungsneutral ist, zeitlos ansehnlich, funktionell hochwertig und weitgehend wartungsfrei.

Es wäre schön, wenn diese Anforderungen an den Wohnbau gestellt würden. Es ist zu befürchten, der Trend zur Kurzlebigkeit macht auch vor Häusern nicht halt, eine maßlose Ressourcen - Verschwendung.

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seppmueller (22) 17.07.2017 21:03 Uhr

die Serie "Architektur im Gespräch" ist ein wichtiger Impuls, um in den Gemeinden wieder übers Bauen, Belebung der Ortskerne, beseitigen von Leerstand, über die Zersiedelung und die Gestaltung von atttraktiven Lebensräumen zu reden.........

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