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Schwarzes Brett geht online

RIED IM INNKREIS. Hausverwalter AREV mit neuer App für interne Kommunikation.

Schwarzes Brett geht online

AREV-Geschäftsführer Gerald Hommer will mit einer digitalen Plattform die Häuser vernetzen. Bild: AREV

Bisher lief die Kommunikation zwischen Mieter bzw. Wohnungseigentümer und Hausverwaltung eher mühsam über Aushänge am Schwarzen Brett oder eben herkömmlich via Brief und Telefon.

Das will die AREV Immobilien GmbH mit Standorten in Linz, Ried im Innkreis, Wels und Salzburg jetzt ändern. In Kooperation mit dem Wohn-App-Spezialisten Casavi bietet AREV als erstes Unternehmen in Oberösterreich ab sofort Bewohnern ein ausgereiftes Informations- und Serviceportal für die Kommunikation im Haus. "Das schwarze Brett im Hausgang ist damit online verfügbar", sagt AREV-Geschäftsführer Gerald Hommer im Gespräch mit den OÖNachrichten.

Vermittler für Dienstleistungen

Das Angebot gehe aber weit darüber hinaus, was bisher über das Schwarze Brett möglich war, so Hommer. Im Endausbau soll diese App ein umfassendes Informations- und Kommunikationswerkzeug werden. Selbstverständlich gehe es in einem ersten Schritt um klassische Mitteilungen der Hausverwaltung an die Bewohner.

Zusätzlich stehen dort aber auch Dokumente zur Verfügung, etwa der Energieausweis, die Hausordnung und die Betriebskostenabrechnung. Die können jederzeit auf der Plattform abgerufen werden. Darüber hinaus könne aber auch der "nachbarschaftliche Austausch" gefördert werden, sagte Hommer. Von der Suche nach einem Babysitter bis hin zur Vermietung eines Garagenstellplatzes sei vieles denkbar. Das nachbarschaftliche Miteinander könne so gefördert werden, sagte Hommer.

Darüber hinaus sollen künftig auch externe Dienstleister über die Plattform abgerufen werden können. Braucht ein Mieter etwa einen Handwerker, dann findet er welche über die App, mit denen die AREV zusammenarbeitet.

Natürlich werde man die Mieter bzw. Wohnungseigentümer nicht dazu zwingen, die App zu nützen. Es werde auch weiterhin auf dem herkömmlichen Weg kommuniziert werden, also mit Aushängen oder Briefen. Erfahrungen aus Deutschland zeigten aber, dass bis zu 80 Prozent der Bewohner diese Form der Kommunikation gerne nützen.

Noch heuer will die AREV dieses System in jeweils zwei Objekten in Linz, Wels und Ried installieren. Im nächsten Jahr ist dann der "Roll-Out" auf alle Objekte der AREV geplant. Insgesamt verwaltet das Unternehmen eine Nutzfläche von 800.000 Quadratmeter.

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Artikel 26. November 2016 - 00:04 Uhr
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