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Büromöbel-Markt wuchs erstmals seit vier Jahren

WIEN. Zwei Gruppen bestimmen die Hälfte des 220-Millionen-Marktes.

Büromöbel-Markt wuchs erstmals seit vier Jahren

Großprojekte treiben den Umsatz der Büromöbelhersteller, die in Oberösterreich stark vertreten sind. Bild: Bene

Der österreichische Büromöbelmarkt hat nach einer mehrjährigen Schwächeperiode 2015 einen leichten Zuwachs von 1,1 Prozent hingelegt. Es war das erste Wachstum seit 2011, heißt es in einer Erhebung des Beratungsunternehmens Interconnection. In den kommenden Jahren könnte es weiter Steigerungen geben – dank Büro-Großprojekten in Wien wie die ÖAMTC- und die neue Postzentrale.

Der Büromöbelmarkt ist in Österreich etwa 220 Millionen Euro schwer. Große Vertreter der Branche haben ihren Sitz in Oberösterreich: Hali in Eferding und Wiesner-Hager in Altheim.

Bis 2019 wird von Interconnection ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 1,6 Prozent prognostiziert. Konferenzmöbel sollten mittelfristig noch günstiger werden, da sich der Trend von klassischen Konferenzen hin zu Online-Konferenzen entwickelt, so die Verfasserin der Studie, Neva Rukonic.

Der größte Markt für Büromöbel ist Wien mit einem österreichweiten Anteil von 31,5 Prozent. Vor allem Großkunden aus der Industrie und dem Finanzsektor sind für das Wachstum verantwortlich und kompensierten zuletzt den Rückgang der Nachfrage im öffentlichen Sektor.

In Zukunft werde der Büromöbelmarkt in Österreich noch stärker umkämpft sein als bisher, das liege vor allem an ausländischen Anbietern, so die Studie. Eine Marktkonzentration ist im Gange. Neudoerfler und Bene sind seit 2015 in eine gemeinsame Büromöbelholding (BGO Beteiligungsgesellschaft) integriert. Hali und Svoboda gehören zu faw. Die beiden Gruppen stellen fast die Hälfte des gesamten Marktes.

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Artikel 09. Juli 2016 - 00:04 Uhr
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