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OÖN Chefredakteure

Franz Lettner (1945 bis 52)

Der erste Chefredakteur der OÖNachrichten. Geboren 1899 in Mehrnbach, ab 1920 Redakteur beim „Tagblatt“, später bei der „Tages-Post“. Lettner arbeitete sich für die OÖN buchstäblich zu Tode. Er blieb trotz angeschlagener Gesundheit so lange auf seinem Posten, bis das Stadium der Unheilbarkeit erreicht war. Seine Arbeit hat das öffentliche Leben in den Jahren nach dem Krieg stark beeinflusst.


Gustav Putz (1950 bis 53)

Ab 1945 war Gustav Putz Chefredakteur beim „Linzer Volksblatt“, 1950 wechselte er zu den OÖN als zweiter Chefredakteur neben dem schwerkranken Franz Lettner. Putz, Jahrgang 1900, galt als großes journalistisches Vorbild und machte sich für seinen Berufsstand auch als Gewerkschafter verdient. Ab 1953 leitete er als Chefredakteur die „Tages-Post“, bis diese mit den OÖN vereinigt wurde.


Walter Pollak (1953 bis 66)

Ein geborener Wiener, der Linz für die „interessanteste Stadt Österreichs“ hielt: Walter Pollak war maßgeblich daran beteiligt, dass Gespräche über die Errichtung einer Linzer Universität in Gang kamen. Seiner Initiative war es zu verdanken, dass der berühmte Kefermarkter Altar gerettet und erhalten wurde. 1966 gab er die journalistische Tagesarbeit auf, um sich historischen und soziologischen Studien zu widmen.


Hermann Polz (1967 bis 92)

Als Langzeit-Chefredakteur hat Hermann Polz (Jahrgang 1927) die OÖN entscheidend geprägt, auch als Autor. Er erhielt den Karl-Renner-Preis für „seine scharf pointierte Schreibweise“. Auch als Maler und Zeichner hat sich Polz profiliert. Unter seiner Führung haben sich die OÖN – neben vielen anderen Aktivitäten – für die Errichtung des Brucknerhauses und der Universität eingesetzt.


Hans Köppl (1993 bis 2003)

Der aus Wien stammende Hans Köppl, Jahrgang 1941, hat sich vor seiner Bestellung zum Chefredakteur als langjähriger Wirtschafts-Ressortleiter einen Namen gemacht. Er führte die OÖN nicht nur ins neue Jahrtausend, sondern auch zu einem neuen Erscheinungsbild. 1996 wurde die Zeitung optisch neu gestaltet und redaktionell stark ausgeweitet, die Regionalausgaben wurden aufgebaut.


Gerald Mandlbauer (seit 2003)

Als Rudersportler weiß der Puchenauer, Jahrgang 1959, wie man ein Boot ordentlich beschleunigt. Seit der frühere Wirtschafts-Ressortleiter bei den OÖN den Takt angibt, schäumt das Wasser und manchmal auch die Konkurrenz. Auf seine Ideen und seine Durchsetzungskraft sind zahlreiche Neuerungen zurückzuführen, die die OÖN in den vergangenen Jahren noch attraktiver gemacht haben.

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